Olaf Scholz ruft zur Beibehaltung der Brandmauer zur AfD auf
Auf einen Blick
- Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Parteibasis zur Beibehaltung der "Brandmauer" zur AfD aufgerufen und kritisiert Forderungen nach einer Minderheitsregierung mit AfD-Unterstützung.
- Dies geschah im Widerspruch zu Äußerungen des früheren Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD), der eine Zusammenarbeit mit der AfD vorschlug.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich inmitten einer parteiinternen Debatte zur "Brandmauer" zur AfD geäußert. Diese Debatte wurde durch Vorschläge des früheren Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD) ausgelöst, der eine Zusammenarbeit mit der AfD in Erwägung zieht.
Der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat inmitten einer Debatte in seiner Partei dazu aufgerufen, die Brandmauer zur AfD beizubehalten. »Mit der AfD ist kein Staat zu machen«, sagte Scholz in einem Video. »Ganz sicher kein demokratischer Staat im Sinne unseres Grundgesetzes.«
Zum Jahrestag der Verkündung des Grundgesetzes sagte er, diese Verfassung garantiere seit 1949 »die freiheitlichste Ordnung, die es in Deutschland jemals gab«. Die Bürgerinnen und Bürger hätten allen Grund, die Demokratie des Grundgesetzes zu schützen und zu verteidigen. »Deshalb ist es verstörend, wenn gerade in diesen Tagen in der Öffentlichkeit die sogenannte Brandmauer kritisiert wird.« Verstörend sei es auch, wenn gefordert werde, CDU und CSU sollten eine Minderheitsregierung bilden, »die dann zwangsläufig auf die Unterstützung der AfD angewiesen wäre«.
Ex-Ministerpräsident Torsten Albig rät SPD zur Zusammenarbeit mit AfD
Schleswig-Holsteins früherer Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hatte seiner Partei zuvor empfohlen, die Brandmauer zur AfD zu beenden und sich auf von der Partei tolerierte Minderheitsregierungen einzulassen. »Wenn 30 Prozent diese Partei wählen, können wir nicht auf Dauer so tun, als wäre das die Ausgeburt der Hölle«, sagte der 62-Jährige der Neuen Osnabrücker Zeitung. »Wahrscheinlich wäre es sogar einfacher, wenn wie in Dänemark Sozialdemokraten die Ersten wären, die auch mit den Rechtspopulisten bei bestimmten Themen zusammenarbeiten, die unsere Wähler heute in deren Arme treiben.«
In der SPD stießen Albigs Äußerungen auf starken Widerspruch. »Für Sozialdemokraten kann es niemals eine Zusammenarbeit mit den ideologischen Nachfahren einer Partei geben, die uns verfolgt hat. Der Feind steht rechts«, sagte etwa Jochen Ott, SPD-Fraktionschef und Spitzenkandidat in Nordrhein-Westfalen, der Bild-Zeitung. Aus den Reihen der AfD gab es Zuspruch für Albigs Aussagen. »Früher oder später erzwingt der Wählerwille entweder eine Veränderung der Politik oder den Untergang der Parteien, die sich dagegen sperren«, sagte AfD-Parlamentsgeschäftsführer Bernd Baumann dem Handelsblatt.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
The SPD will continue to officially reject any form of cooperation with the AfD.
Sehr wahrscheinlich · Kurzfristig
Internal debate within the SPD regarding the AfD firewall will persist.
Wahrscheinlich · Mittelfristig
The AfD will use this debate to further position itself as a necessary political force.
Sehr wahrscheinlich · Kurzfristig
Offene Fragen
- Will the SPD leadership maintain a strict firewall against the AfD?
- What will be the long-term impact of this debate on the SPD's electoral prospects?
- Could other parties consider a shift in their stance towards the AfD?
- How will the AfD react to the continued rejection by mainstream parties?


