Öltanker "Smyrtos" vor England auf mögliche Risiken überprüft
Auf einen Blick
- Der Öltanker "Smyrtos" unter kamerunischer Flagge wird vor der englischen Küste auf Umwelt- und Sicherheitsrisiken untersucht.
- Er gehört mutmaßlich zur russischen "Schattenflotte", die Sanktionen umgeht.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Russland nutzt eine "Schattenflotte" von Tankern, um internationale Sanktionen gegen seine Ölexporte zu umgehen. Diese Schiffe sind oft in Offshore-Staaten registriert und fahren unter laxen Flaggen.
Laut einer Mitteilung des britischen Verteidigungsministeriums handelt es sich bei dem Schiff um den knapp 244 Meter langen Öltanker »Smyrtos«.
Das Schiff fährt nach Angaben der Tracking-Website »MarineTraffic« unter kamerunischer Flagge und liegt im Ärmelkanal vor Anker.
Wie der »Guardian« berichtet, wird der Tanker vorläufig zu einem Ankerplatz vor der Südküste Englands verlegt und auf mögliche Umwelt- oder Sicherheitsrisiken überwacht.
Russland – beziehungsweise Akteure mit Verbindungen nach Russland – betreibt eine sogenannte Schattenflotte von Tankern, um im Krieg gegen die Ukraine internationale Sanktionen gegen seine Ölexporte zu umgehen.
Reedereien und Besitzer sind oft in Offshore-Staaten registriert, mit Briefkastenfirmen und verschachtelten Firmenkonstruktionen, um Verantwortlichkeiten zu verschleiern.
Zudem fahren die Schiffe häufig unter Flaggen von Staaten mit laxen Kontrollen, viele sind technisch veraltet.
Wie groß Russlands Schattenflotte genau ist, ist unklar.
Laut dem britischen Verteidigungsministerium gehören mehr als 700 Schiffe dazu, die für den Transport von 75 Prozent des sanktionierten russischen Öls verantwortlich sind.
Die Schattenflotte stelle eine lebenswichtige Versorgungsader für den Kreml dar, erklärte das Ministerium laut »BBC« weiter.
Nach französischen Angaben von Anfang Juni sind es 800 bis 1000 Schiffe.
Offene Fragen
- Wer ist der genaue Betreiber des "Smyrtos"?
- Welche spezifischen Risiken birgt das Schiff?




