Russischer Raketenangriff auf Kyjiw fordert 14 Tote und 27 Verletzte
Ballistische Raketen schlagen in mindestens sieben Bezirken der ukrainischen Hauptstadt ein. Russland meldet seinerseits einen Drohnenangriff auf die Region Tula.
Auf einen Blick
- Russische ballistische Raketen haben mindestens sieben Bezirke von Kyjiw getroffen.
- Nach Angaben des Rettungsdienstes wurden 14 Menschen getötet und 27 verletzt.
- Parallel meldet Russland einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Logistikzentrum in Tula.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die Ukraine verteidigt sich seit viereinhalb Jahren gegen einen russischen Angriffskrieg.
In der Nacht hat Russland ballistische Raketen auf die ukrainische Hauptstadt gefeuert. Einschläge gab es offenbar in mindestens sieben Bezirken in Kyjiw und Umgebung. Die Flugabwehr sei im Einsatz, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit .
Zudem gab es erste Berichte über Schäden und Verletzte.
Nach Angaben des Rettungsdienstes wurden in Kyjiw 14 Menschen getötet. 27 weitere Menschen seien verletzt worden, teilt der Rettungsdienst auf Telegram mit. Zudem seien mehrere Lagerhäuser beschädigt worden.
Im Bezirk Holossijiw, der sich südlich der ukrainischen Hauptstadt erstreckt, seien zwei Verletzte aus den Trümmern eines Lagergebäudes geborgen worden, so Klitschko. Eine Such- und Rettungsaktion dauerte zunächst noch an. Es werde befürchtet, dass sich noch weitere Menschen unter den Trümmern befinden könnten.
Die Ukraine verteidigt sich seit viereinhalb Jahren gegen einen russischen Angriffskrieg. Immer wieder kommt auch die Hauptstadt unter Beschuss. Erst in der Nacht zum Samstag hatte Russland Kyjiw mit heftigen Angriffen mit ballistischen Raketen überzogen. Dabei wurden mindestens neun Menschen getötet und mehr als 30 weitere verletzt.
Russland meldet Drohnenangriff auf Wildberries-Logistikzentrum
Unterdessen hat die Ukraine Drohnenangriffe auf die russische Region Tula ausgeführt. Dabei ist offenbar auch ein Logistikzentrum des Onlinehändlers Wildberries getroffen worden, wie der dortige Gouverneur Dmitri Miljajew auf Telegram mitteilte . Infolge des Angriffs sei demnach ein Feuer ausgebrochen. Einsatzkräfte seien vor Ort und löschten den Brand, so der Gouverneur. Ein Mensch sei verletzt worden und werde medizinisch versorgt.
Offene Fragen
- Wie viele Personen befinden sich noch unter den Trümmern in Holossijiw?
- Welche genauen militärischen Ziele wurden getroffen?







