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Sam Bankman-Fried scheitert mit Berufung gegen Betrugsurteil
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Handelsblatt12.06.2026Crime2 dk okumaGermany

Sam Bankman-Fried scheitert mit Berufung gegen Betrugsurteil

Auf einen Blick

  • Sam Bankman-Frieds Berufung gegen seine Verurteilung wegen Betrugs ist gescheitert.
  • Drei Richter eines Berufungsgerichts lehnten es ab, das Urteil zu kippen, das zu einer Haftstrafe von 25 Jahren führte.
  • Der Betrug ereignete sich bei der Überweisung von Kundengeldern an Alameda Research.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Sam Bankman-Fried, former head of the cryptocurrency exchange FTX, has failed in his initial appeal against his conviction for fraud. The conviction stems from the collapse of FTX in late 2022, which led to allegations of misappropriation of customer funds and risky dealings by his hedge fund, Alameda Research.

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New York. Der ehemalige Digitalgeld-Unternehmer Sam Bankman-Fried ist mit einem Einspruch gegen seine Verurteilung als Betrüger im ersten Anlauf gescheitert. Drei Richter eines Berufungsgerichts lehnten es ab, das Urteil zu kippen, das zu einer Haftstrafe von 25 Jahren führte. Der 34-jährige Bankman-Fried kann noch eine Prüfung durch das gesamte Gericht beantragen oder vor das Oberste Gericht der USA ziehen.

FTX, einer der größten Handelsplätze für Kryptogeld wie Bitcoin, war Ende 2022 spektakulär zusammengebrochen. Bankman-Fried wurde auf den Bahamas festgenommen und an die USA ausgeliefert. Er wurde 2024 verurteilt. Derzeit läuft ein Berufungsverfahren.

Während das Geschäft mit Kryptowährungen kompliziert sein kann, wurde Bankman-Fried am Ende klassischer Betrug zur Last gelegt: Veruntreuung von Kundenvermögen. Bankman-Fried stand auch hinter einem Hedgefonds namens Alameda Research, der riskante Geschäfte machte und sich Mittel bei FTX lieh.

Eigentlich hätten dabei Sicherheiten hinterlegt werden müssen. Es gab auch Computersysteme, die dafür sorgen sollten. Doch diese Software machte eine heimliche Ausnahme für Alameda. Dadurch konnte der Hedgefonds bei FTX so tief ins Minus gehen, wie er wollte. Als Alameda-Geschäfte schiefgingen, klaffte in der FTX-Kasse der Anklage zufolge ein Milliarden-Loch. Bankman-Fried behauptet dagegen, FTX habe zwar in einer Liquiditätskrise gesteckt, sei aber grundsätzlich zahlungsfähig gewesen.

Diese Position war auch die Basis für Bankman-Frieds Berufung. Der Richter hatte in dem Verfahren an einem Bezirksgericht den Anwälten verboten, den Geschworenen zu sagen, dass FTX trotz Insolvenz in der Lage gewesen sei, Anlegern das Geld zurückzuzahlen. Das sei ein Fehler gewesen, hieß es in dem Berufungsantrag. Die Richter am Berufungsgericht befanden aber, dies sei irrelevant, da der Betrug bereits bei der Überweisung an Alameda passiert sei.

Bankman-Fried ersuchte auch bereits um eine Begnadigung. Allerdings geht aus den Informationen im System des US-Justizministeriums hervor, dass der 34-Jährige zumindest derzeit erst nach Ablauf seiner 25 Jahre langen Haftstrafe begnadigt werden will. Nach US-Recht kann man dadurch etwa das Wahlrecht wiedererlangen. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang des Jahres in einem Interview der „New York Times“ gesagt, er habe nicht vor, Bankman-Fried zu begnadigen.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Sam Bankman-Fried will likely pursue further legal avenues, such as an appeal to the full appellate court or the US Supreme Court.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

  • The failed appeal will likely lead to increased regulatory scrutiny of the cryptocurrency industry.

    Sehr wahrscheinlich · Kurzfristig

Offene Fragen

  • Will Bankman-Fried pursue further appeals to the full court or the Supreme Court?
  • What will be the impact of this failed appeal on other ongoing crypto-related legal cases?
  • Will the US government pursue further charges or investigations related to FTX's collapse?
  • How will this case influence future cryptocurrency regulations globally?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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