SMA Solar kehrt dank Sondereffekten in die Gewinnzone zurück
US-Zollrückerstattungen und starkes Privatkundengeschäft verhelfen dem Solartechnikkonzern im ersten Halbjahr zu Millionenüberschuss.
Auf einen Blick
SMA Solar hat im ersten Halbjahr dank US-Zollrückerstattungen und starkem Privatkundengeschäft ein operatives Ergebnis von 62,4 Millionen Euro erzielt und schreibt wieder Gewinne.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
SMA Solar verzeichnete im Vorjahreszeitraum noch einen operativen Verlust und profitierte im ersten Halbjahr 2022 von US-Zollrückerstattungen.
Die USA müssen Zölle zurückerstatten. Auch das hilft SMA Solar, wieder Gewinne zu schreiben. Wesentliche Risiken hätten sich reduziert, sagt Unternehmenschef Jürgen Reinert.
Der Solartechnikhersteller ist einer der größten deutschen Aktiengewinner im Jahr 2022. Foto: dpa
Düsseldorf. Der Solartechnikkonzern SMA Solar ist im ersten Halbjahr dank Sondereffekten und eines starken Privatkundengeschäfts in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das operative Ergebnis (Ebit) drehte unter anderem dank der US-Zollrückerstattungen auf 62,4 Millionen Euro nach einem Minus von 19 Millionen im Vorjahreszeitraum, wie der Hersteller von Wechselrichtern am Donnerstag mitteilte.
Unter dem Strich stand ein Gewinn von 72,8 Millionen Euro nach einem Fehlbetrag von 42,4 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Der Umsatz stagnierte mit 686,6 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.
Zu dem Ergebnissprung trugen neben dem Verkauf zuvor wertberichtigter Vorräte (22,4 Millionen Euro) vor allem die erfolgswirksam verbuchten US-Zollrückerstattungen in Höhe von 18,6 Millionen Euro bei. Während das Geschäft mit Großprojekten umsatzseitig unter diesem Zolleffekt litt, zog die Nachfrage in der Sparte für Haus- und Gewerbeanlagen um fast ein Viertel an.
„Mit einem Umsatz von rund 709 Millionen Euro vor Zollrückerstattungen und einem Auftragsbestand von 1,75 Milliarden Euro haben wir uns in diesem Umfeld gut behauptet“, erklärte Vorstandschef Jürgen Reinert. Gleichzeitig hätten sich wesentliche Risiken seit Jahresbeginn deutlich reduziert. Daher erwarte er für die zweite Jahreshälfte eine verbesserte operative Leistung.
Reinert hatte daher bereits im Juli seine Jahresziele nach oben geschraubt und erwartet nun einen Umsatz von 1,625 bis 1,725 Milliarden Euro und ein Ebitda zwischen 180 und 230 Millionen Euro.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Umsatz von 1,625 bis 1,725 Milliarden Euro im Gesamtjahr
Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten
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