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BackSnap stellt neue AR-Brille „Specs“ für 2195 Dollar vor
Snap stellt neue AR-Brille „Specs“ für 2195 Dollar vor
In Entwicklung
Spiegel Netzwelt17.06.2026Technik3 dk okumaGermany

Snap stellt neue AR-Brille „Specs“ für 2195 Dollar vor

Auf einen Blick

  • Snap, das Unternehmen hinter Snapchat, hat eine neue Augmented Reality(AR)-Brille namens „Specs“ vorgestellt.
  • Sie soll im Herbst in den USA, Großbritannien und Frankreich für 2195 Dollar bzw.
  • 2295 Euro auf den Markt kommen und wird als "der erste tragbare Computer für die echte Welt" beworben.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Snap, das Unternehmen hinter Snapchat, hat eine neue Augmented Reality(AR)-Brille namens „Specs“ vorgestellt, die als "der erste tragbare Computer für die echte Welt" bezeichnet wird. Sie soll im Herbst auf den Markt kommen und ist deutlich teurer als Konkurrenzprodukte.

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Snap, das Unternehmen hinter der Foto- und Video-App Snapchat, will Vorreiter im Bereich digital aufgewerteter Brillen sein. Am Dienstag hat Unternehmenschef Evan Spiegel in Kalifornien eine neuartige Augmented Reality(AR)-Brille vorgestellt. Das Gadget namens »Specs« (kurz für »Spectacles«, zu deutsch Brillen) soll voraussichtlich im Herbst in den USA, Großbritannien und Frankreich auf den Markt kommen. Auf einer Website des Unternehmens werden sie als »der erste tragbare Computer für die echte Welt « bezeichnet.

Den Preis setzte Snap auf 2195 Dollar in den USA und 2295 Euro in Frankreich an. Vorbestellungen werden ab sofort angenommen, Interessenten müssen eine Anzahlung von 200 Dollar zahlen. Damit sind sie substanziell teurer als etwa Metas Ray-Ban-Display-Brillen, die in den USA ab 799 Dollar kosten. In der EU können sie auf Grund von Vorschriften zur Wechselbarkeit von Batterien und der Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) nicht angeboten werden.

Die Brillen sollen etwa Routen-Anweisungen und dazu eine Mini-Karte ins Blickfeld ihrer Träger einblenden können. Beim Blick auf einen Automotor könnten sie auf Nachfrage markieren, wo die Kühlflüssigkeit hineingehört, sofern entsprechende Apps für das System entwickelt werden. Die Daten werden als Texte, Grafiken und Bilder in einen Teil des Blickfelds eingeblendet. Steuern kann man die Anzeige mit Fingerbewegungen, die von einer Kamera in der Brille erfasst werden. Die Batterie soll bis zu vier Stunden halten, mit Nachladen in der Brillenhülle bis zu 20 Stunden. Es gibt Modelle in zwei Größen, von denen das leichtere 132 Gramm wiegt.

In einem Interview mit CNBC erklärte Spiegel, dass das Unternehmen seit mehr als zwölf Jahren an der neuen Brille gearbeitet habe. Auf die Frage, warum Kunden so viel mehr Geld zahlen sollten als für andere Smartglasses wie etwa die von Meta, antwortete Spiegel: »Specs sind in einer ganz anderen Geräte-Kategorie.« Demnach würden die Brillen eine Kombination aus »Tragbarkeit und Leistungsfähigkeit« bieten, den es so noch nicht gegeben hätte. Er bezeichnete Metas KI-Brillen im Vergleich als »Handy-Accessoires«.

Zu den Besonderheiten der Specs gehört, dass sie mit zwei Mobilprozessoren ausgestattet sind und über elektronisch tönbare Gläser verfügen, die binnen zehn Sekunden von komplett durchlässig auf dunkel getönt umschalten können. Manche Reisenden kennen die Technologie aus Langstreckenflugzeugen wie dem Airbus A 350, bei denen die Besatzung die Fenster sozusagen fernsteuern kann.

Auch Google hat bereits Prototypen solcher Brillen vorgestellt, die in den kommenden Monaten auf den Markt kommen sollen. Apple arbeitet Medienberichten zufolge ebenfalls schon lange an AR-Geräten. Facebook-Konzern Meta verkauft die Ray Ban-Display seit vergangenem Jahr in den USA.

Smarte Brillen sind zurück – unauffälliger, leistungsfähiger und intelligenter denn je. Gelingt der einstmals verlachten Produktkategorie mit neuer KI-Power der Durchbruch? Lesen Sie hier, was moderne Smartglasses können.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Smarte Brillen könnten mit neuer KI-Power den Durchbruch schaffen.

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Offene Fragen

  • Wird die KI-Integration die Akzeptanz fördern?
  • Wie wird die Akzeptanz bei Endverbrauchern sein?
  • Werden entsprechende Apps für das System entwickelt?

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This article was originally published by Spiegel Netzwelt.

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