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BackStudie: Staatliche Hilfen in Energiekrise stärken fossile Energieträger
Studie: Staatliche Hilfen in Energiekrise stärken fossile Energieträger
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Handelsblatt22.06.2026Business2 dk okumaGermany

Studie: Staatliche Hilfen in Energiekrise stärken fossile Energieträger

Auf einen Blick

  • Eine Studie von EconPol Europe zeigt, dass staatliche Entlastungen in der Energiekrise 2022/23 fossile Energieträger wie Gas und Öl subventionieren und klimaschädlich wirken.
  • Deutschland stellte bis zu 187 Mrd.
  • Euro bereit, davon 71 Mrd. für Öl- und Erdgaskunden.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Staatliche Entlastungspakete in Energie- und Gaskrisen der Jahre 2022 und 2023 werden kritisiert, da sie fossile Energieträger subventionieren und klimaschädlich wirken.

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Berlin. Staatliche Entlastungen in Energiekrisen stärken einer Studie zufolge vor allem fossile Energieträger und wirken somit klimaschädlich.

Demnach entsprechen die Hilfspakete – in Form von Steuersenkungen, Preisbremsen oder Direktzahlungen – der Krisenjahre 2022 und 2023 im Durchschnitt der 27 EU-Staaten einer dauerhaften Subvention von etwa 18 Euro pro Tonne CO2 bei Erdgas und zehn Euro bei Öl, wie aus einer Analyse des Forschungsnetzwerks EconPol Europe hervorgeht.

„In der durch den Ukraine-Krieg ausgelösten Energiekrise stellte Deutschland insgesamt bis zu 187 Milliarden Euro bereit“, sagte Ifo-Forscher Andreas Peichl. „Davon entfielen rund 71 Milliarden Euro auf gezielte Hilfen für Öl- und Erdgaskunden.“

Entlastungsmaßnahmen sollten in künftigen Krisen eher Anreize zum Energiesparen enthalten, schreiben die Fachleute.

„Senkt ein Staat etwa Steuern auf Benzin, Diesel oder Gas, entlastet er vor allem Haushalte und Firmen mit hohem Verbrauch“, erklärte Matthias Kalkuhl vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. „Gleichzeitig dämpft er den Preisschock, der eigentlich zum Sparen anregen soll.“

Es sei im Nachgang darauf zu achten, dass die Maßnahmen über höhere Abgaben auf fossile Energieträger refinanziert würden.

Niedrigere Stromsteuern etwa wären eine klimafreundlichere Maßnahme: Sie machen Strom im Vergleich zu Öl und Gas günstiger und entlasten viele Haushalte, ohne den Verbrauch fossiler Energie direkt zu verbilligen.

Zuletzt hatten auch viele Ökonomen und andere Experten den Tankrabatt der Bundesregierung für Mai und Juni kritisiert.

Offene Fragen

  • Wie werden die Maßnahmen refinanziert?
  • Welche Alternativen gibt es zu direkten Subventionen?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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