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Thüringen: Weniger als jedes fünfte Studium zulassungsbeschränkt
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Die Zeit23.06.2026Education1 dk okumaGermany

Thüringen: Weniger als jedes fünfte Studium zulassungsbeschränkt

Auf einen Blick

  • In Thüringen sinkt der Anteil zulassungsbeschränkter Studiengänge auf 16,8%.
  • Damit ist Thüringen bundesweit das Bundesland mit den meisten zulassungsfreien Fächern.
  • Am häufigsten sind NCs in Ingenieurwissenschaften zu finden.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Eine Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zeigt, dass in Thüringen nur noch 16,8 Prozent der Studiengänge zulassungsbeschränkt sind, was einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Dies macht Thüringen bundesweit zum Bundesland mit den meisten zulassungsfreien Studienangeboten.

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Wer ab Herbst in Thüringen studieren will, muss sich bei vielen Studiengängen keine Sorgen um eine Zugangsbeschränkung machen. Mit 16,8 Prozent wird für weniger als jedes fünfte Studienangebot ein Numerus Clausus (NC) oder eine Eignungsprüfung im Freistaat benötigt, wie aus einer Analyse des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervorgeht. Damit ist der Anteil der zulassungsbeschränkten Angebote im Vergleich zum Vorjahr (18 Prozent) noch einmal gesunken.

Ob Hochschulen viele Studienangebote mit einem NC oder Test belegen oder nicht, schwankt regional stark. Im deutschlandweiten Vergleich ist Thüringen laut CHE-Analyse das Bundesland, in dem die meisten Fächer zulassungsfrei studiert werden können. Nirgends haben Studienanfänger der Auswertung zufolge bessere Karten, ohne größere Hürden ihr Wunschfach studieren zu können. Anders als in Berlin: In der Hauptstadt ist mehr als jedes zweite Studienangebot (53,5 Prozent) zulassungsbeschränkt.

Im Freistaat sind die meisten zugangsbeschränkten Angebote demnach am häufigsten in den Ingenieurwissenschaften zu finden (17,0 Prozent), während in den Sprach- und Kulturwissenschaften nur 5,3 Prozent beschränkt sind. In Jena sind den Zahlen zufolge nur 9 Prozent der Studienfächer zugangsbeschränkt, in Erfurt sind es 4 Prozent.

Das CHE hat seinen Sitz in Gütersloh. Gesellschafter sind die Bertelsmann Stiftung und die Hochschulrektorenkonferenz.

Offene Fragen

  • Welche spezifischen Ingenieurstudiengänge sind am stärksten betroffen?
  • Gibt es Pläne, die Zulassungsbeschränkungen weiter zu reduzieren?

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This article was originally published by Die Zeit.

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