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Trump äußert sich zu Angriff auf iranische Schule
In Entwicklung
Die Welt18.06.2026Welt1 dk okumaGermany

Trump äußert sich zu Angriff auf iranische Schule

Auf einen Blick

  • US-Präsident Trump kommentiert den Angriff auf eine Schule im Iran mit über 150 Toten.
  • Er deutet eine Beteiligung US-amerikanischer Streitkräfte an, indem er sagt "Fehler passieren.
  • Krieg ist grausam.".

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Ein Angriff auf die Shajarah Tayyebeh-Grundschule im südiranischen Minab Ende Februar forderte über 150 Todesopfer und löste eine Debatte über ein mögliches Kriegsverbrechen aus.

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US-Präsident Donald Trump hat sich zu dem Angriff auf eine Schule im Iran mit mehr als 150 Toten geäußert. Eine Verantwortung der USA bestätigte er zwar nicht ausdrücklich. Seine Aussagen deuten allerdings darauf hin, dass US-Streitkräfte an dem Angriff beteiligt waren: „Fehler passieren. Krieg ist grausam“, sagte Trump am Mittwoch vor Journalisten. „Niemand hat das absichtlich getan“, fügte er hinzu.

Ende Februar war die „Shajarah Tayyebeh“-Grundschule in der südiranischen Stadt Minab angegriffen worden. Das hatte eine heftige Debatte über ein mögliches Kriegsverbrechen ausgelöst.

Trump betonte nun erneut, der Vorfall werde vom Pentagon untersucht. Auf die Frage, ob die Ergebnisse veröffentlicht würden, verwies er auf Kriegsminister Pete Hegseth. Die „New York Times“ kritisierte jedoch bereits, dass die Ermittlungen schon länger als 100 Tage dauern würden. Unter Berufung auf interne Untersuchungen wird von einem möglichen Fehler bei der Zielauswahl gesprochen. Demnach hätten Militärangehörige Bildmaterial verwendet, das seit sieben Jahren nicht aktualisiert worden sei und die Schule nicht gezeigt habe.

Die Schule lag den Angaben zufolge in unmittelbarer Nähe eines Stützpunkts der iranischen Revolutionsgarden. Von US-Medien ausgewertete Satellitenbilder sollen zeigen, dass neben der Schule auch mehrere Gebäude der Revolutionsgarden durch Präzisionsschläge getroffen wurden. US-Militärbeamte bezeichneten den Vorfall laut „New York Times“ als „Versagen des Geheimdienstes“.

Offene Fragen

  • Wird das Pentagon die Ergebnisse der Untersuchung veröffentlichen?
  • Wer ist letztendlich für den Fehler bei der Zielauswahl verantwortlich?

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This article was originally published by Die Welt.

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