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Trump-Drohungen überschatten Iran-USA-Gespräche über Kriegsende
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Die Zeit21.06.2026Welt2 dk okumaGermany

Trump-Drohungen überschatten Iran-USA-Gespräche über Kriegsende

Auf einen Blick

  • US-Präsident Trumps Drohungen während Gesprächen im Schweizer Bürgenstock haben die Verhandlungen mit dem Iran überschattet.
  • Iranische Unterhändler brachen die Gespräche nach Trumps beleidigenden Äußerungen ab.
  • Zuvor gab es Anzeichen für Fortschritte.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die Gespräche auf dem Bürgenstock in der Schweiz folgen auf eine vor einer Woche vereinbarte Absichtserklärung zwischen dem Iran und den USA zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus und Einstellung der Feindseligkeiten.

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Neue Drohungen von US-Präsident Donald Trump haben die ersten Gespräche zwischen dem Iran und den USA über ein Kriegsende geprägt. Auf seiner Plattform drohte Trump dem Iran während dem Treffen. Der Iran müsse die Hisbollah-Miliz im Libanon davon abhalten, Unruhe zu schüren. »Andernfalls werden wir ⁠den Iran wieder sehr hart angreifen, so wie letzte Woche, nur härter«, schrieb Trump. Dem Sender Fox News sagte Trump, er habe dem Iran wegen der Straße von Hormus eine dringende Warnung übermittelt. »Wenn ihr sie schließt, habt ihr kein Land mehr«, sagte Trump laut Fox News. »Ihr werdet nicht einmal mehr in euer verdammtes Land zurückkehren können«, sagte Trump demnach weiter.

Die iranischen Unterhändler verließen laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna nach Trumps Drohung das Schweizer Hotel, in dem die Gespräche stattfanden. Die Drohung Trumps sei als »beleidigend« aufgefasst worden. Die unter Vermittlung Pakistans und Katars geführten Gespräche seien »nach 80 Minuten Gespräch und einer Unterbrechung infolge der Veröffentlichung einer beleidigenden Nachricht des US-Präsidenten in eine schwierige Phase eingetreten«, hieß es. Das iranische Fernsehen berichtete, ​der Iran habe bei den USA wegen der Drohungen protestiert und prüfe nun seine nächsten Schritte.

Zuvor hatte US-Vizepräsident JD Vance am Verhandlungsort auf dem Schweizer Bürgenstock gesagt, man habe »große Fortschritte erzielt« und Trump wolle ein »neues Kapitel« in den gegenseitigen Beziehungen aufschlagen. Vance sagte zudem, ​man sehe jetzt »eine gemeinsame Zukunft, in der alle zusammenarbeiten können, um Frieden und Wohlstand zu fördern«.

Israel hebt Einschränkungen im Libanon auf

Die Gespräche auf dem Bürgenstock in der Schweiz folgen auf die vor einer Woche vereinbarte Absichtserklärung zwischen dem Iran und den USA. Diese sieht unter anderem die Wiedereröffnung der Straße von Hormus sowie die Einstellung aller Feindseligkeiten vor, auch die zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon.

Der Iran hatte am Wochenende verkündet, wegen erneuter israelischer Angriffe im Libanon die Straße von Hormus ‌wieder ⁠geschlossen zu haben. Die US-Regierung widersprach dieser Aussage. In den vergangenen 24 Stunden hätten 67 Schiffe die Meerenge passiert, sagte Energieminister Chris Wright dem Sender Fox News. Trump hatte zuvor auch erwogen, Mautgebühren für die Straße von Hormus einzuführen.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Iran könnte seine nächsten Schritte zur Eskalation der Spannungen ankündigen.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Tagen

  • Die Straße von Hormus könnte erneut geschlossen werden.

    Möglich · Innerhalb von Wochen

Offene Fragen

  • Wie wird der Iran auf die Drohungen reagieren?
  • Werden die Gespräche fortgesetzt?
  • Wie wird sich die Situation im Libanon entwickeln?

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This article was originally published by Die Zeit.

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