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BackTrump kündigt massiven Truppenabzug aus Deutschland an – über 5000 Soldaten betroffen
Trump kündigt massiven Truppenabzug aus Deutschland an – über 5000 Soldaten betroffen
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Spiegel Ausland03.05.2026Politik2 dk okumaGermany

Trump kündigt massiven Truppenabzug aus Deutschland an – über 5000 Soldaten betroffen

US-Präsident erweitert Abzugspläne deutlich – Bundeskanzler Merz kritisiert Irankrieg und zieht Trumps Zorn auf sich – Waffenlieferungen im Wert von 25 Milliarden Dollar genehmigt

Auf einen Blick

  • US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, deutlich mehr als 5000 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen.
  • Die Ankündigung folgt auf Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz am Irankrieg, die Trump erzürnt haben soll.
  • Derzeit sind 39.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die USA haben seit Jahrzehnten Truppen in Deutschland stationiert. Der geplante Abzug folgt auf eine diplomatische Krise zwischen Berlin und Washington nach Kritik von Bundeskanzler Merz am Irankrieg. Parallel tobt seit Monaten ein Krieg zwischen Iran und mehreren arabischen Staaten, wobei die USA Iran mit Sanktionen und militärischen Drohungen unter Druck setzen.

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Schon die Ankündigung von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat für große Aufregung gesorgt: 5000 US-Soldaten sollen aus Deutschland abgezogen werden. Doch dabei soll es wohl nicht bleiben. Präsident Donald Trump erklärte am Samstag (Ortszeit), die USA würden deutlich mehr Soldaten abziehen. »Wir werden die Zahl noch deutlich stärker reduzieren, und zwar um weit mehr als 5000« US-Soldaten, sagte er vor Journalistinnen und Journalisten in West Palm Beach in Florida. Nach Angaben des US-Militärs von Mitte April sind 86.000 Soldaten in Europa stationiert – davon 39.000 in Deutschland. Vor den Ankündigungen zum Truppenabzug hatte Bundeskanzler Friedrich Merz mit seiner Kritik am Irankrieg den Zorn von Trump auf sich gezogen. Mehr dazu, wie Trumps Zorn Deutschland trifft – und wie die Bundesregierung darauf reagiert – erfahren Sie hier . Derzeit herrscht eine Waffenruhe, die Trump einseitig und ohne zeitliche Begrenzung verlängert hat. Gespräche über eine dauerhafte Lösung des Konflikts stocken. Trump kündigte am Samstag an, einen von Iran übermittelten Plan für ein Ende des Kriegs prüfen zu wollen. Allerdings könne er sich nicht vorstellen, dass dieser Plan akzeptabel sein werde, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. »Sie haben noch keinen ausreichend hohen Preis für das gezahlt, was sie der Menschheit und der Welt in den vergangenen 47 Jahren angetan haben«, begründete er seine Prognose. In Florida sagte Trump, was Iran betreffe, laufe es für die USA sehr gut. »Sie wollen einen Deal.« Auf die Frage, ob er die restlichen iranischen Raketenproduktionskapazitäten beseitigen wolle, sagte Trump: »Ja, ich würde sie gern beseitigen.« Andernfalls wäre das für Iran ein Ansatz, sie wieder aufbauen zu können. US-Regierung billigt Waffenexporte an Partner im Irankrieg Iran hatte bereits vergangene Woche Bedingungen für eine Beendigung des Kriegs gestellt: Dazu zählten laut der Nachrichtenagentur Tasnim unter anderem die sofortige Aufhebung der von den USA verhängten Seeblockade sowie die Einführung einer neuen rechtlichen Regelung für die Straße von Hormus. Während weiter unklar ist, wie es in dem Konflikt weitergeht, hat das US-Außenministerium milliardenschwere Waffenlieferungen an Bahrain, Israel, Kuwait, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate genehmigt. Per Notfallbeschluss habe Außenminister Marco Rubio acht Waffenlieferungen im Wert von mehr als 25 Milliarden US-Dollar (rund 21,3 Milliarden Euro) bewilligt, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Durch den erklärten Notfall bedarf es anders als üblich keiner Zustimmung des Kongresses. Seit Beginn des Kriegs habe Iran Tausende ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen auf die Partner der USA in der Region abgefeuert, hieß es zur Erklärung. Die meisten davon seien erfolgreich abgefangen worden. Die Dringlichkeit der Genehmigung begründete das Ministerium auch damit, dass die Partner »derzeit angegriffen werden«. Mehr Hintergründe hier: In Saudi-Arabien gibt man sich seit Beginn des Irankriegs Mühe, so zu tun, als sei alles wie immer. Doch hinter den Kulissen wächst die Nervosität und die Enttäuschung über Donald Trump. Wendet sich Riad von den USA ab?

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Weitere diplomatische Spannungen zwischen Deutschland und den USA sind wahrscheinlich

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen

  • Verhandlungen über dauerhafte Lösung im Irankrieg werden fortgesetzt

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Wie viele Soldaten werden genau abgezogen?
  • Wann wird der Abzug vollständig umgesetzt?
  • Wird der Iran den Friedensplan akzeptieren?
  • Wie wird Deutschland auf den Truppenabzug reagieren?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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