Trump sagt Militärschläge gegen Iran ab
Auf einen Blick
- US-Präsident Donald Trump hat geplante Militärschläge gegen den Iran kurzfristig abgesagt.
- Laut Trump sind die Verhandlungen auf höchster Ebene weit fortgeschritten und von der iranischen Führung sowie regionalen Mächten gebilligt worden.
- Iran dementiert dies jedoch.
KI-generierte Zusammenfassung
Washington. US-Präsident Donald Trump hat die erst wenige Stunden zuvor von ihm selbst angekündigten Militärschläge gegen den Iran wieder abgesagt. Grund seien weit fortgeschrittene Verhandlungen, die von der obersten iranischen Führung sowie einer breiten Koalition regionaler Mächte gebilligt worden seien, teilte Trump am Donnerstag auf seiner Plattform Truth Social mit.
„Da die Gespräche mit der Islamischen Republik Iran auf die höchste Ebene der iranischen Führung gehoben und von dieser gebilligt wurden, habe ich als US-Präsident die für heute Abend geplanten Angriffe und Bombardierungen gegen den Iran abgesagt.“ Die Vereinbarung werde von allen beteiligten Parteien unterstützt, darunter Israel, Saudi-Arabien, Katar und der Türkei.
Irans politische Führung hat dies einem Medienbericht zufolge dementiert. Bislang sei kein Text über ein Rahmenabkommen finalisiert worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, unter Berufung auf eine mit dem Verhandlungsteam verbundene Quelle.
In der Vergangenheit hatte Trump schon wiederholt von Fortschritten und einer nahen Einigung gesprochen, ohne dass es dazu kam. Vielmehr war die Lage zuletzt wieder eskaliert.






