Urlauber kehren nach Evakuierung wegen Waldbränden in Westfrankreich zurück
Auf einen Blick
- Nach der Evakuierung wegen verheerender Waldbrände in Westfrankreich kehren Tausende Urlauber, darunter Patrick Behrens und Hartmut Borowski, erleichtert auf ihre Campingplätze in Lacanau bei Bordeaux zurück.
- Sie freuen sich über die Rückkehr zur Normalität und hoffen, durch Tourismus die betroffene Region zu unterstützen.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Urlauber mussten wegen verheerender Waldbrände in Westfrankreich evakuiert werden, kehren nun aber erleichtert an ihre Ferienorte zurück, um ihren Urlaub fortzusetzen.
Erschöpft und erleichtert sind Urlauber nach der Evakuierung wegen der Brände in Westfrankreich an ihren Ferienort zurückgekehrt. «Es hat ein gutes Ende gefunden», sagt Patrick Behrens aus Lüdenscheid wenige Stunden, nachdem er wieder auf seinen ursprünglichen Campingplatz in Lacanau bei Bordeaux gezogen ist.
«Ich bin ganz ruhig jetzt. Ich bin aber auch müde durch diese vier Nächte auf hartem Boden», erzählt der 53-Jährige, der seit der Evakuierung im Zelt geschlafen und seinem Freund Hartmut Borowski seinen Wohnwagen überlassen hat. Die zwei mussten wie rund 4.000 andere ihren Urlaubsort wegen der verheerenden Brände verlassen, die unweit wüteten. Borowski musste sein Wohnmobil zurücklassen - und fand es nun heil wieder vor. «Ist mir ein Stein vom Herzen gefallen, dass nichts kaputt war», erzählt der Rentner aus Ratingen.
Die Gruppe hatte nach der Räumung ihres Stamm-Campingplatzes etwas weiter nördlich eine neue Bleibe gefunden. Ihre Hoffnung war aber, so schnell wie möglich an den Ort zurückzukehren, an den sie seit mehr als 30 Jahren immer wieder fahren. «Wir freuen uns, dass wir mit unseren Freunden jetzt wieder hier sind, und haben die Tage da eben halt auf dem anderen Platz überlebt», sagt Borowski. «Jetzt bin ich erleichtert.» Den restlichen Urlaub mit den Enkelkindern könne er nun genießen.
Auch Behrens ist erleichtert, wieder zurück zu sein. Besonders für die Kinder und alle, die die unvorhergesehene Räumung emotional mitgenommen hat, sei das gut. «Bei den Kindern weiß man ja nie, was so im Hintergrund läuft. Und wenn die jetzt dann auch hier hinkommen und sehen, wie das ist - alles wieder so, wie es vorher auch war - hat das, glaube ich, so einen Reinigungseffekt.»
Der Vater meint aber auch: «Es ist ja auch viel Leid geschehen, das muss man sagen. Und wir sind nur Urlauber hier.» Behrens erwähnt die Gemeinde Le Porge, in der mehr als 180 Häuser von den Flammen zerstört wurden. «Es ist eine Katastrophe.» Er hoffe, dass die Anwohner von den Behörden schnell Unterstützung bekämen. «Aber ich denke, dieser Gegend hilft man jetzt im Endeffekt, wenn die Touristen zurückkommen und wieder Devisen hier einfliegen.»
Offene Fragen
- Wie schnell erhalten die Anwohner von Le Porge Unterstützung?
- Wie viele Touristen kehren in die betroffene Region zurück?



