Urteil im Finanzskandal des Bistums Eichstätt erwartet
Auf einen Blick
- Das Landgericht München II verkündet heute das Urteil im Finanzskandal des Bistums Eichstätt.
- Es geht um 60 Mio.
- US-Dollar, spekulative US-Immobilieninvestments und Bestechung.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Im Verfahren um einen Finanzskandal im katholischen Bistum Eichstätt geht es um rund 60 Millionen US-Dollar, spekulative Immobilieninvestments in den USA und Bestechung.
Im Verfahren um den Finanzskandal im katholischen Bistum Eichstätt will das Landgericht München II heute (10.00 Uhr) das Urteil verkünden.
In dem Verfahren geht es um rund 60 Millionen US-Dollar, spekulative Immobilieninvestments in den USA und Bestechung. Die Staatsanwaltschaft wirft einem Immobilienentwickler Untreue und Bestechung vor, dem früheren stellvertretenden Finanzdirektor des Bistums Untreue und Bestechlichkeit.
Er soll nicht oder nur unzureichend gesicherte Darlehen vergeben und dafür Beteiligungen und Bestechungsgelder angenommen haben. Auch der frühere Bischof der Diözese, Gregor Maria Hanke, hatte in dem Prozess als Zeuge ausgesagt.
Es sei ein «Schwachpunkt» gewesen, dass der Vermögensverwaltungsrat zu intern besetzt gewesen sei, sagte er vor Gericht. So habe die nötige Kontrolle der Finanzen und Geldanlagen nicht stattgefunden. Er sprach von einem «Super-Gau» und sagte, inzwischen wisse er: «Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.»
Offene Fragen
- Wie hoch ist der genaue Schaden für das Bistum?
- Wer ist noch involviert?

