Eilmeldung
ITDonna uccisa a coltellate ad Ancona, fermato l'ex compagnoCN矢板明夫遇襲後發聲:台灣不能成為香港,言論自由退一步就跌入深淵AUAustralian Workers' Wages Lagging Productivity Growth for 30 Years, Study FindsARنتنياهو: التفوق الجوي لإسرائيل ركيزة للأمن واستقرار المنطقةARساكا: إيقاف كوانساه محبط لكن علينا التكيفARالشباب يقترب من التعاقد مع المدرب الألماني توماس ليتش.. والدرعية يتفاوض مع ديوغو ليتيINTLPianist Jayson Gillham Loses Discrimination Case Against Melbourne Symphony OrchestraKR이란 전 최고지도자 하메네이 장례식 마무리…강경 메시지 발신RUМошенники вовлекают россиян в дропперствоCN姆巴佩致勝一擊助法國晉級8強 賽後駁斥傷勢疑慮ITDonna uccisa a coltellate ad Ancona, fermato l'ex compagnoCN矢板明夫遇襲後發聲:台灣不能成為香港,言論自由退一步就跌入深淵AUAustralian Workers' Wages Lagging Productivity Growth for 30 Years, Study FindsARنتنياهو: التفوق الجوي لإسرائيل ركيزة للأمن واستقرار المنطقةARساكا: إيقاف كوانساه محبط لكن علينا التكيفARالشباب يقترب من التعاقد مع المدرب الألماني توماس ليتش.. والدرعية يتفاوض مع ديوغو ليتيINTLPianist Jayson Gillham Loses Discrimination Case Against Melbourne Symphony OrchestraKR이란 전 최고지도자 하메네이 장례식 마무리…강경 메시지 발신RUМошенники вовлекают россиян в дропперствоCN姆巴佩致勝一擊助法國晉級8強 賽後駁斥傷勢疑慮
Newsgather
BackUS-Senat will Trumps Iran-Krieg beenden – Teheran stellt Forderungen
US-Senat will Trumps Iran-Krieg beenden – Teheran stellt Forderungen
Dringend
Süddeutsche Zeitung19.05.2026Welt11 dk okumaGermany

US-Senat will Trumps Iran-Krieg beenden – Teheran stellt Forderungen

Auf einen Blick

  • Der US-Senat macht den Weg frei für eine Resolution, die Trumps Krieg gegen Iran beenden soll.
  • Iran stellt unterdessen umfangreiche Forderungen für ein Kriegsende und wirft Merz "Heuchelei" vor.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Der Artikel berichtet über die Eskalation des Iran-Kriegs, die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Konflikts und die humanitären sowie wirtschaftlichen Folgen. Der US-Senat versucht, die Kriegsbefugnisse von Präsident Trump einzuschränken, während Iran seine Forderungen für ein Kriegsende darlegt. Es gibt auch Berichte über Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate und die humanitäre Krise im Libanon.

Schriftgröße

Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.

Wichtige Updates

Trump droht Iran mit neuen Angriffen in den kommenden Tagen

Teheran wirft Merz „Heuchelei“ vor

Iran stellt umfangreiche Forderungen für Kriegsende

Trump behauptet, geplanten Angriff auf Iran ausgesetzt zu haben

Merz verurteilt iranische Angriffe auf Emirate

US-Senat bringt Resolution gegen Trumps Iran-Krieg voran

Der US-Senat hat am Dienstag den Weg für eine Resolution frei gemacht, die US-Präsident Donald Trump zwingen würde, den Krieg gegen Iran zu beenden oder dafür eine Zustimmung des Kongresses einzuholen.

In der entscheidenden Verfahrensabstimmung stimmen 50 Senatoren dafür und 47 dagegen – damit kann die Vorlage in den kommenden Wochen debattiert und zur Abstimmung gestellt werden. Mehrere Republikaner stellen sich dabei auf die Seite der Demokraten, ausschlaggebend sind auch Abwesenheiten in den Reihen der Republikaner. Nach Angaben aus dem Senat ist es der achte Versuch seit Beginn der Militärkampagne, Trumps Kriegsbefugnisse einzuschränken.

Der Schritt gilt als seltene Zurechtweisung des Präsidenten, die Resolution muss aber noch weitere Hürden überwinden, bevor sie in Kraft treten kann. Denn selbst wenn beide Kammern für die Resolution stimmen sollten, könnte der Präsident noch sein Veto einlegen.

Trump droht Iran mit neuen Angriffen in den kommenden Tagen

US-Präsident Donald Trump hat Iran erneut mit Angriffen gedroht, falls es nicht zu einer Einigung in strittigen Fragen kommt. „Nun, ich meine, ich sage zwei oder drei Tage, vielleicht Freitag, Samstag, Sonntag, irgendetwas in der Art, vielleicht Anfang nächster Woche, ein überschaubarer Zeitraum - denn wir können nicht zulassen, dass sie ​eine neue Atomwaffe bekommen“, sagte Trump vor Reportern in Washington mit Blick auf einen Zeitraum für neue Angriffe. Er sagte außerdem, die Regierung in Teheran bettele um einen ⁠Deal.

Iran äußerte sich zunächst nicht, hatte in der Vergangenheit aber wiederholt entsprechende Darstellungen Trumps zurückgewiesen. Der US-Präsident hatte bereits mehrfach einen erneuten Militäreinsatz ins Gespräch gebracht, dies bislang aber nicht umgesetzt. So hatte er auch behauptet, einen für heute geplanten Angriff auf Iran auf Bitten mehrerer Golfstaaten ausgesetzt zu haben.

Teheran wirft Merz „Heuchelei“ vor

Iran hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) als Reaktion auf dessen Kritik an einem Angriff auf Atomanlagen in den Vereinten Arabischen Emiraten (VAE) „Heuchelei“ vorgeworfen. In einem auf Deutsch verfassten Post auf der Plattform X kritisierte der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai, dass amerikanisch-israelische Angriffe auf iranische Atomanlagen nicht auf Verurteilung stießen, ein vor Kurzem erfolgter Drohnenangriff auf die VAE dagegen schon.

Baghai kritisierte auch, dass Merz Iran die Schuld für den Angriff zugewiesen hatte. Er nannte die Attacken eine „mutmaßliche False-Flag-Operation“. Damit werden Täuschungsmanöver bezeichnet, bei denen Angriffe einer anderen Partei angelastet werden sollen. Selbst die VAE hätten Iran bisher die Urheberschaft nicht offiziell angelastet, schrieb Baghai.

Merz hatte am Montag auf X „iranische Luftschläge gegen die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere Partner“ verurteilt. Es dürfe zu keiner weiteren Gewalteskalation kommen.

Am Sonntag hatten die Emirate mehrere Angriffe gemeldet. Einer traf demnach einen Stromgenerator außerhalb des inneren Sicherheitsbereichs des Atomkraftwerks Baraka. Woher die Drohnen stammten, werde noch untersucht, hieß es.

Libanon: Mehr als 100 Mitarbeiter im Gesundheitssektor getötet

In Libanon sind seit Anfang März mehr als 100 Mitarbeiter aus dem Gesundheitssektor durch israelische Angriffe getötet worden. Bei einem Treffen mit dem Chef der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte der libanesische Gesundheitsminister Rakan Nassereddine, dass 116 Beschäftigte im Gesundheitswesen ums Leben gekommen und 263 verletzt worden seien. Hinzu kämen Schäden an Krankenwagen, Gesundheitszentren und Krankenhäusern.

Im Zuge des Iran-Kriegs war es auch zu einer erneuten Eskalation zwischen Israel und der Schiiten-Miliz Hisbollah in Libanon gekommen. Eigentlich gilt derzeit eine Waffenruhe. Die gegenseitigen Angriffe werden jedoch fortgesetzt.

Das israelische Militär greift in Libanon immer wieder auch Krankenwagen und medizinische Teams an. Es wirft der von Iran unterstützten Hisbollah vor, diese als Tarnung zu missbrauchen, um Waffen und Kämpfer zu transportieren. Die libanesische Regierung, die selbst keine Konfliktpartei im aktuellen Krieg ist, weist das zurück. Viele der Angriffe treffen Gesundheitsdienste, die mit der Hisbollah verbunden sind. Aber auch Sanitäter des Roten Kreuzes oder des staatlichen Zivilschutzes wurden bereits getötet.

Die Vereinten Nationen und Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch oder Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen haben die israelischen Angriffe auf Gesundheitspersonal bereits mehrfach verurteilt und unabhängige Untersuchungen gefordert.

Börse in Teheran öffnet wieder

Inmitten von Unsicherheit über Verhandlungen oder neue Angriffe im Konflikt zwischen Iran und den Vereinigten Staaten öffnet die Börse in Teheran wieder. Der Handel habe am Morgen nach etwa 80-tägiger Pause wieder begonnen, meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars.

Ausgeschlossen vom Handel seien 42 Firmen wegen Kriegsschäden. Das entspreche etwa 35 Prozent des Marktvolumens, hieß es bei Fars unter Berufung auf einen Leiter der Börse. So seien etwa Chemiefirmen und Unternehmen der Metallverarbeitung nicht handelbar, berichtete die Zeitung Sharq. Der Ausschluss dürfte einen möglichen Kursverfall dämpfen, da Anleger geneigt sein könnten, Unternehmen mit Kriegsschäden zu verkaufen. Sharq berichtete dennoch von einem Kursverfall zu Beginn des Handels. Lediglich 28 Prozent der Börsenwerte lägen im Plus.

Iran durchläuft infolge des Krieges eine schwere Wirtschaftskrise. Durch Militärschläge wurden etwa wichtige petrochemische Anlagen und Stahlwerke beschädigt. Die US-Seeblockade erschwert das für Iran wichtige Ölgeschäft massiv, und die iranische Führung hatte bereits zu Beginn des Krieges eine Internetsperre verhängt, die die wirtschaftliche Aktivität im Land bremst.

Bereits vor Beginn des Krieges war es infolge wirtschaftlicher Probleme zu Massenprotesten in der Islamischen Republik gekommen, die Irans Machtapparat brutal niederschlagen ließ.

Laura Otter

Die Lage vor Ort

Iran stellt umfangreiche Forderungen für Kriegsende

Iran ​gibt Details seines jüngsten Friedensvorschlags bekannt, den er an die ⁠USA übermittelt hat. Teheran fordert laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Irna eine Aufhebung der ​Sanktionen, ​die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder und ‌ein Ende der Seeblockade iranischer Häfen.

Außerdem ruft das iranische Regime zu einem Ende des Kriegs an allen Fronten auf, also ​auch in Libanon, und zu einem Abzug ​der US-Truppen aus Gebieten in der Nähe Irans. Ferner verlangt Iran Reparationszahlungen wegen der ‌durch den Krieg verursachten Schäden. Die Nachrichtenagentur beruft sich in ihrem ‌Bericht auf Vizeaußenminister ‌Kasem Gharibabadi.

Trump behauptet, geplanten Angriff auf Iran ausgesetzt zu haben

US-Präsident Donald Trump verzichtet nach eigenen Angaben vorerst auf einen angeblich für heute geplanten Angriff auf Iran. Mehrere Golfstaaten hätten ihn darum gebeten, es liefen „ernsthafte Verhandlungen“ mit Teheran, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Deshalb habe er Verteidigungsminister Pete Hegseth und andere US-Militärvertreter angewiesen, die bisherigen Pläne auszusetzen und einen Großangriff auf Iran erst dann zu beginnen, wenn ein „akzeptables Abkommen nicht erreicht wird“.

„Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und einige andere haben mich gefragt, ob wir die Entscheidung um drei Tage, also um einen kurzen Zeitraum, verschieben könnten“, sagte Trump später in Washington. Er sprach von einer sehr positiven Entwicklung. Am Vortag hatte er auf Truth Social gewarnt: „Für Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser schnell bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben.“

Mehrere Vertreter der von Trump aufgeführten Golfstaaten erklärten dem Wall Street Journal zufolge, ihnen sei der vom US-Präsidenten erwähnte angebliche Plan für einen Angriff auf Iran nicht bekannt. Trump, der laut Berichten für heute ein Treffen mit seinen Sicherheitsberatern geplant hatte, habe dazu tendiert, einen Angriff anzuordnen, zitierte das Wall Street Journal einen US-Beamten. Seinen neuen Post setzte Trump ab, nachdem die Bemühungen um ein Abkommen zur Beendigung des Kriegs ins Stocken geraten waren.

Nun hat Teheran nach eigenen Angaben über den Vermittler Pakistan auf den jüngsten US-Vorstoß mit eigenen neuen Vorschlägen reagiert, wie Außenamtssprecher Ismail Baghai Reportern sagte. Nach Informationen des Wall Street Journal bot Teheran eine schrittweise Öffnung der für den globalen Öl- und Gashandel wichtigen Straße von Hormus an. Zugleich seien aber kritische Fragen zum Streitthema des iranischen Atomprogramms offen geblieben.

Folgen des Iran-Kriegs beschäftigen G 7

Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs waren nach Angaben von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil beherrschendes Thema beim Treffen der G-7-Finanzminister in Paris. Auch nach einem Ende der Auseinandersetzungen werden die Auswirkungen noch lange zu spüren sein, sagte Klingbeil. Die Folgen für das Wachstum seien spürbar. Der Vizekanzler und SPD-Chef nutzte seinen Aufenthalt in Paris auch für ein Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron mit dem Ziel, bis zum Ende von dessen Amtszeit europapolitische Themen voranzubringen.

Der deutsche Vizekanzler Lars Klingbeil verlässt den Élysée-Palast nach einem Treffen mit dem französischen Präsidenten am Rande der G 7-Gespräche in Paris. Alain Jocard/AFP

Libanon: Bisher mehr als 3000 Tote und knapp 10 000 Verletzte

Im Krieg zwischen Israel und der Hisbollah sind in Libanon nach Behördenangaben bisher mehr als 3000 Menschen getötet worden. Das Gesundheitsministerium in Beirut meldete, dass seit Ausbruch der jüngsten Eskalation Anfang März 3020 Menschen getötet und 9273 weitere Personen verletzt wurden. Das Ministerium unterscheidet bei seiner Zählung nicht zwischen Zivilisten und Mitgliedern der proiranischen Hisbollah-Miliz.

Im Zuge des Iran-Kriegs kam es auch zwischen Israel und Hisbollah in Libanon erneut zum offenen Krieg. Mitte April wurde erstmals eine Waffenruhe geschlossen. Die gegenseitigen Angriffe wurden jedoch von beiden Seiten fortgesetzt. Auch eine am Freitag verkündete Verlängerung der Waffenruhe konnte die Angriffe bisher nicht einstellen.

Es gab erneut gegenseitige Angriffe. Das israelische Militär tötete dabei nach eigenen Angaben einen Kommandeur der militanten palästinensischen Organisation Islamischer Dschihad in der Bekaa-Eben im Osten Libanons. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete darüber hinaus, mehrere israelische Angriffe auch in Südlibanon. Dort sind auch weiterhin israelische Truppen stationiert. Die Hisbollah reklamierte mehrere Angriffe auf israelische Stellungen im Südlibanon für sich.

Libanons Präsident Joseph Aoun bekräftige NNA zufolge unterdessen, sich weiterhin für ein Ende des Krieges einzusetzen. Die libanesische Regierung ist keine Konfliktpartei. Es sei seine Pflicht, „das Unmögliche“ zu tun, um den Krieg zu beenden, erklärte Aoun.

Merz verurteilt iranische Angriffe auf Emirate

Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilt die jüngsten iranischen Luftangriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und andere Länder der Region scharf. „Angriffe ​auf Nuklearanlagen sind eine Bedrohung für die Sicherheit der Menschen in der gesamten Region“, schreibt Merz auf X. „Es ⁠darf zu keiner weiteren Gewalteskalation kommen.“ Nach einem Drohnenangriff war in den Emiraten Behördenangaben zufolge am Wochenende ein Feuer im Bereich eines Atomkraftwerks ausgebrochen.

Merz ​mahnt zudem ​beim Iran Schritte zur Beendigung des Krieges und zur ‌Entspannung der Lage in der Golfregion an. „Iran ‌muss in ernsthafte Verhandlungen mit den USA einsteigen, aufhören, seine Nachbarn zu bedrohen und die Straße von Hormus ohne Einschränkungen öffnen“, schreibt er.

Israel will Sitz von UN-Palästinenserhilfswerk zum Museum machen

Ein Museum für Israels Armee, ein Rekrutierungsbüro und ein Büro für den Verteidigungsminister: Das sind laut Medienberichten die Pläne der israelischen Regierung für den früheren Hauptsitz des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA in Ostjerusalem. Am Sonntag genehmigte die Regierung den Angaben zufolge das entsprechende Vorhaben.

Israel ließ das UNRWA-Gebäude zu Jahresbeginn abreißen. Zuvor war das Areal von rund 3,6 Hektar beschlagnahmt worden. Hintergrund sind Vorwürfe der Terror-Unterstützung gegen Mitarbeiter des Hilfswerks.

Verteidigungsminister Israel Katz bezeichnete es als symbolträchtig und gerecht, die neuen Einrichtungen von Armee und Ministerium auf den Ruinen des UNRWA-Quartiers zu errichten. So werde Jerusalem – „die ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes“ – gestärkt. Der neue Komplex soll nach Angaben von Bürgermeister Mosche Leon zu einem nationalen Bildungszentrum für künftige Soldaten-Generationen werden. Die palästinensische Provinzverwaltung des Gouvernements Jerusalem verurteilte die Pläne als „eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht“.

Der ursprünglich von der britischen Mandatsregierung errichtete Komplex diente dem Hilfswerk UNRWA jahrelang als Hauptsitz. Im Oktober 2024 kam es zu einem Verbotsbeschluss durch das israelische Parlament. UNRWA-Chef Philippe Lazzarini betonte damals, dass das Gelände seinen UN-Status behalte. Israel müsse dies respektieren.

Israelische Bulldozer und Bagger begannen am 20. Januar mit den Abrissarbeiten am Hauptquartier des UN-Palästinenserhilfswerks in Ostjerusalem. Foto: Ilia Yefimovich/AFP

Iran: Weitere Verhandlungsvorschläge mit USA ausgetauscht

Inmitten festgefahrener Verhandlungen zwischen Iran und den USA hat Teheran nach eigenen Angaben wieder neue Vorschläge nach Washington geschickt. Außenamtssprecher Ismail Baghai sagte vor Reportern, Iran habe am Sonntag über den Vermittler Pakistan seine Standpunkte übermittelt. Über deren Inhalte ist noch nichts bekannt. Zuvor hätten die USA Antworten auf Irans vorangegangenen Vorschlag übermittelt, sagte Baghai weiter. US-Präsident Donald Trump hatte diesen öffentlich als „dämlichen Vorschlag“ abgetan.

Am Sonntag hatte die iranische Nachrichtenagentur Fars über den jüngsten US-Vorschlag berichtet. Daran wurde deutlich, dass beide Kriegsparteien bislang nicht wesentlich von ihren Forderungen abrücken. So sollen die USA zuletzt wieder klargemacht haben, die Kampfhandlungen nur langfristig einzu

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Der US-Senat wird die Resolution zur Einschränkung von Trumps Kriegsbefugnissen debattieren und zur Abstimmung stellen.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen

  • Trump wird möglicherweise ein Veto gegen die Resolution einlegen, falls sie verabschiedet wird.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen

  • Die Verhandlungen zwischen Iran und den USA werden weiterhin schwierig bleiben, mit geringer Wahrscheinlichkeit einer schnellen Einigung.

    Möglich · Mittelfristig

Offene Fragen

  • Wird der US-Senat die Resolution gegen Trumps Kriegsbefugnisse verabschieden?
  • Wird Präsident Trump ein mögliches Veto einlegen?
  • Wie werden die Golfstaaten auf Trumps Aussagen reagieren?
  • Wer steckt hinter den Angriffen auf die VAE?

Verwandte Themen

This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

Ähnliche Meldungen

Mehr zu diesem Themadonald trump