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USA halten sich an vereinbarte Zollobergrenzen
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Handelsblatt4.6.2026Business1 Min. LesezeitGermany

USA halten sich an vereinbarte Zollobergrenzen

Auf einen Blick

  • Die USA werden sich laut Handelsbeauftragtem Jamieson Greer an vereinbarte Zollobergrenzen mit der EU und Japan halten.
  • Dies geschieht trotz jüngster Drohungen mit zusätzlichen Zöllen gegen 60 Handelspartner wegen des Vorwurfs der unzureichenden Bekämpfung von Zwangsarbeitsprodukten.

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Paris. Die USA werden sich dem Handelsbeauftragten Jamieson Greer zufolge an vereinbarte Zollobergrenzen etwa mit der EU und Japan halten. „Wir verstehen, dass ein Deal ein Deal ist“, sagte Greer am Donnerstag am Rande eines Treffens der Industriestaaten-Organisation OECD in Paris zu Journalisten.

In den mit der EU und Japan geschlossenen Handelsabkommen stehen als Obergrenze Zollsätze von jeweils 15 Prozent. Die Gesetzgebung der EU dazu ist allerdings noch nicht abgeschlossen, soll aber noch im Juni über die Bühne gehen. Die USA hatten sich in den Abkommen deutlich bessere Bedingungen gesichert. So soll beispielsweise die EU auf US-Industriegüter keine Zölle mehr erheben dürfen.

In dieser Woche hatte die US-Regierung für neue Unsicherheit gesorgt. 60 Handelspartnern wurde mit zusätzlichen Zöllen gedroht - darunter sind die EU, China, Kanada und Indien. Hintergrund ist der Vorwurf der Vereinigten Staaten, dass die betroffenen Länder nicht effektiv genug gegen den Handel mit Produkten vorgehen, die mit Zwangsarbeit hergestellt wurden.

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This article was originally published by Handelsblatt.

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