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Verdi ruft erneut zu Warnstreiks im Handel auf
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Verdi ruft erneut zu Warnstreiks im Handel auf

Auf einen Blick

  • Die Gewerkschaft Verdi hat für diesen Freitag zu bundesweiten Warnstreiks im Handel aufgerufen, um den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen zu erhöhen.
  • Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn, während die Arbeitgeber ein deutlich geringeres Angebot vorgelegt haben, das die Gewerkschaft ablehnte.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die Gewerkschaft Verdi hat für diesen Freitag zu bundesweiten Warnstreiks im Handel aufgerufen, um den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen zu erhöhen. Die Arbeitgeber haben ein überarbeitetes Angebot vorgelegt, das die Gewerkschaft ablehnte.

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Düsseldorf. Die Gewerkschaft Verdi ruft in den laufenden Tarifverhandlungen im Handel erneut zu bundesweiten Warnstreiks auf.

An diesem Freitag sollen Tausende Beschäftigte ihre Arbeit niederlegen, wie Verdi mitteilte. In Dortmund, Berlin, Wiesbaden, Hannover, Oldenburg, Braunschweig und Hamburg sind demnach zentrale Streikkundgebungen geplant.

„Die Arbeitgeber spielen in dieser Tarifrunde erneut auf Zeit - daher werden wir jetzt den Druck noch einmal erhöhen“, sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer. „Wer so unverantwortlich mit seinen Beschäftigten umgeht, verspielt die Zukunft der größten privatwirtschaftlichen Branche hierzulande.“

Welche Handelsunternehmen bestreikt werden, teilte Verdi nicht mit. Die Gewerkschaft hatte kürzlich bereits mehrfach zu bundesweiten Warnstreiks aufgerufen, zuletzt standen unter anderem Kaufland und Ikea im Mittelpunkt. Die Auswirkungen der Ausstände bleiben für Kunden häufig überschaubar.

Die Verhandlungen für den Einzelhandel sowie den Groß- und Außenhandel begannen im April in den ersten Landesbezirken. Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens 225 Euro, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Die Arbeitgeber haben im Einzelhandel zuletzt in mehreren Bundesländern ein überarbeitetes Angebot vorgelegt. Dies sieht von November an eine Erhöhung um 2,4 Prozent vor und von August 2027 an eine weitere um 2 Prozent - bei einer Laufzeit von zwei Jahren. Die Gewerkschaft lehnte das ab. In der kommenden Woche werden die Verhandlungen in mehreren Bundesländern fortgesetzt.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Fortsetzung der Tarifverhandlungen in der kommenden Woche.

    Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen

Offene Fragen

  • Welche Handelsunternehmen sind genau betroffen?
  • Wann werden die Verhandlungen fortgesetzt?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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