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VW-Mitarbeiter protestieren gegen Stellenabbau
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VW-Mitarbeiter protestieren gegen Stellenabbau

Auf einen Blick

  • Hunderte VW-Mitarbeiter protestierten in Wolfsburg gegen geplante Stellenkürzungen.
  • Vorstandschef Blume will Kosten senken und Strukturen schlanken, was zu Zehntausenden Arbeitsplätzen führen könnte.
  • Die Stimmung in der Belegschaft ist schlecht, das Vertrauen in das Management und die Arbeitnehmervertreter bröckelt.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Hunderte VW-Mitarbeiter protestierten in Wolfsburg gegen geplante Stellenkürzungen. Vorstandschef Oliver Blume will die Marge halten und fordert schärfere Kostenziele sowie mehr Arbeitsplatzabbau.

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Wolfsburg, Stuttgart. Eine Stunde bevor im Markenhochhaus des Volkswagen-Konzerns die entscheidende Aufsichtsratssitzung beginnen sollte, hatten sich schon Hunderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor dem Gebäude in Wolfsburg versammelt. Mit Pfeifen und Sirenen trillerten und hupten sie ihre Botschaft bis in die obersten Etagen: Wir warnen euch und sind bereit für den Konflikt.

Vor den wehenden Gewerkschaftsflaggen standen Betriebsratschefin Daniela Cavallo und IG-Metall-Chefin Christiane Benner, sie stimmten die Belegschaft auf eine „verdammt schwere Zeit“ ein. Denn an diesem Donnerstag wollte Vorstandschef Oliver Blume seinen Plan vorlegen, der über die Zukunft von Zehntausenden Beschäftigten entscheiden könnte.

Ein Mitarbeiter schaute sich das Wolfsburger Geschehen von der anderen Seite des Zauns an. Seine Stelle? Er war mal Entwickler, der Job ist längst weg. Bis nächste Woche nehme er am konzerneigenen Transformationsprogramm teil. Danach sei er im sogenannten Personalüberhang, „auf Deutsch: Springer“.

„Die Stimmung in der Belegschaft ist extrem schlecht“, sagte er. Das Management baue die Stellen mit der Gießkanne ab, Hauptsache, die Kostenziele würden getroffen. Logisch erscheine das nur den wenigsten.

Eigentlich hatte der Mann eine klassische VW-Karriere, war seit 35 Jahren im Konzern, stieg kontinuierlich auf. Inzwischen sei selbst sein Sohn bei VW. Aber auch der habe Angst, dass der Job nach ein paar Jahren wieder weg ist. Ob die Arbeitnehmer das Problem wirklich lösen können, bezweifelt der Mann: „Auch das Vertrauen in die Arbeitnehmervertreter bröckelt bei vielen“, sagte er.

Der Streit über die Zukunft von Europas größtem Autokonzern wird jetzt öffentlich ausgetragen – und zwar laut. Die Kritik richtet sich vor allem gegen Konzernchef Blume, der vor dem Aufsichtsrat schärfere Kostenziele, schlankere Strukturen und noch mehr Arbeitsplatzabbau forderte. Mit seinem Plan für Volkswagens Zukunft will er die Marge halten, obwohl der Fahrzeugabsatz weiter schwächelt. Was auch immer bei der Sitzung im Kontrollgremium herauskommen sollte: Schon jetzt sind die Fronten verhärtet, der Kampf hat gerade erst begonnen.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Es wird zu Arbeitskämpfen und Streiks kommen.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Wochen

  • Der Stellenabbau wird trotz Widerstand umgesetzt.

    Möglich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Wie viele Stellen genau werden abgebaut?
  • Welche konkreten Maßnahmen sind geplant?
  • Wie wird die IG Metall reagieren?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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