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Wenn Karrieren stocken: Hochqualifizierte kämpfen auf dem Arbeitsmarkt
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Handelsblatt17.06.2026Business11 dk okumaGermany

Wenn Karrieren stocken: Hochqualifizierte kämpfen auf dem Arbeitsmarkt

Auf einen Blick

  • Hochqualifizierte und Führungskräfte in Deutschland sehen sich mit einer sich verschärfenden Wirtschaftslage konfrontiert.
  • Viele, deren Karrieren steil nach oben gingen, finden trotz Qualifikation und Erfahrung keinen neuen Job mehr, was zu existenziellen Krisen führt.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Der deutsche Arbeitsmarkt erlebt eine Flaute, bei der Unternehmen weniger einstellen und Stellen abbauen. Dies betrifft zunehmend auch hochqualifizierte Akademiker und Führungskräfte, die lange nach einem neuen Job suchen.

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In der Krise finden auch Menschen, deren Karrieren bislang steil nach oben gingen, keinen Job mehr. Vier Betroffene berichten, vor welche Herausforderungen sie das stellt. Franziska Telser 17.06.2026 - 08:39 Uhr Artikel anhören

Berlin. Lange galt in Deutschland: Wer arbeiten will – fleißig, motiviert und qualifiziert ist – findet auch etwas. Doch der Arbeitsmarkt hat sich verändert. In der aktuellen Wirtschaftsflaute stellen viele Unternehmen nicht nur weniger ein, sie bauen auch Stellen ab. Etwa 15.000 Jobs gehen laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) derzeit jeden Monat allein in der Industrie verloren. So trifft eine wachsende Zahl von Jobsuchenden auf immer weniger offene Stellen.

Neu ist auch, wen es erwischt: Mittlerweile trifft es auch verstärkt hochqualifizierte Akademiker, Führungskräfte oder Manager. Innerhalb eines Jahres ist die Zahl arbeitslos gemeldeter Führungskräfte in allen Branchen um 14 Prozent hochgeschnellt. Das zeigen auch Zahlen des Statistischen Bundesamts. Auch der Anteil von Akademikern, die länger als ein Jahr arbeitslos sind, ist zuletzt gestiegen.

Das Handelsblatt hatte einen Aufruf auf der Jobplattform LinkedIn gestartet, auf den sich mehr als 100 Betroffene gemeldet haben. Sie sind qualifiziert, viele führten Teams, manche auf C-Level. Den meisten wurde gekündigt oder ein Aufhebungsvertrag angeboten. Einige haben ihren Arbeitgeber auch von sich aus verlassen – in der Annahme, schnell etwas Neues zu finden. Die meisten waren zwischen 50 und 60 Jahre alt.

Vier von ihnen erzählen hier, was die lange Jobsuche mit ihnen macht und vor welche Herausforderungen sie die Arbeitslosigkeit stellt.

Die Sinnfrage: Und jetzt?

Der Lebenslauf von Lukas Meier* wirkt wie aus dem Lehrbuch. Vor 30 Jahren stieg er bei einem Großkonzern ein. Fünf Jahre später übernahm er die erste Führungsrolle. Es folgen Posten als Vice President, als Finanzvorstand bei einem Mittelständler, als Leiter der Konzernfinanzen bei einer Tochter eines Dax-Konzerns. Zuletzt war Meier Finanzvorstand und Vorstandsmitglied bei einem Großhandelsunternehmen mit rund 500 Beschäftigten. Jahresgehalt: 400.000 Euro.

Abfindung

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Ende 2024 lief sein Vorstandsvertrag aus – und wurde, auch auf eigenen Wunsch, nicht verlängert. „Ich dachte, ich mache mal was anderes“, sagt Meier. Die Suche gestaltet sich jedoch schwierig und ist extrem zeitintensiv. „Das hat mich bei meinem Lebenslauf schon sehr gewundert“, sagt er.

Meyer hat noch Glück: Finanziell ist er abgesichert. Er muss nicht mehr zwingend arbeiten. Aber will er das mit Mitte 50? „Ich frage mich schon, was ich dann mit meiner Zeit machen soll“, sagt er. „Daheim sitzen und Zeitung lesen?“ Sein Leben war immer auf Erfolg und Leistung getrimmt.

Nils Schmidt erlebt aktuell viele solcher Fälle. Der Jurist ist Vorstand des Verbands für Fach- und Führungskräfte (DFK) und berät Mitglieder nach einem Jobverlust. Seit Beginn des vergangenen Jahres melden sich deutlich mehr Menschen, die entlassen wurden. Etwa 2000 Betroffene ließen sich im vergangenen Jahr vom Verband beraten – und für dieses Jahr erwartet Schmidt noch einmal einen Anstieg.

Schmidt beobachtet zudem nicht nur mehr Kündigungen, die Stimmung ist auch gekippt: von Trauer über Wut bis zu Resignation. „Wir erleben gerade alles“, sagt er. Erst gestern habe ein entlassener Manager eine Stunde lang am Telefon geschrien: aus Wut auf den früheren Arbeitgeber. „Manchmal muss das raus“, sagt Schmidt.

Weil die Gespräche zunehmend emotionaler werden, hat der Verband seine Berater und Beraterinnen schulen lassen, wie man in solchen Situationen richtig reagiert. „Wir sind allerdings Juristen, keine Psychologen“, sagt Schmidt. Vielen, die er juristisch begleitet, rät er deshalb, sich zusätzlich psychologische Unterstützung zu holen.

» Lesen Sie auch: Plötzlich arbeitslos – wie Manager auf ihre Kündigung reagieren sollten

Was Jobsuchende laut Schmidt gerade vor allem brauchen: Ausdauer und Flexibilität. „Vor wenigen Jahren noch galt es eher als lang, wenn jemand sechs Monate auf Jobsuche war“, sagt Schmidt. Aktuell dauert die Suche deutlich länger. Die gute Nachricht ist: „Die meisten finden wieder einen Job.“ Allerdings häufig in einer anderen Position oder bei einem anderen Unternehmen als gewünscht.

DFK-Vorstand Nils Schmidt beobachtet nicht nur, dass Entlassungen zunehmen: „Die Gespräche werden auch emotionaler.“ Foto: DFK, Getty [M]

Lukas Meier hat sich im vergangenen Jahr noch aktiv auf Stellen beworben – entweder initiativ oder mit einem Headhunter. Der Aufwand war groß, die Resonanz gering. Zuletzt hatte er einen Job als Interimsmanager, der bis März dieses Jahres ging. Seitdem bewirbt sich Meier nicht mehr aktiv, sondern arbeitet nur noch mit Headhuntern. „In meiner Preisklasse werden die meisten Stellen ohnehin nicht ausgeschrieben“, sagt er. „Und wenn, dann bewerben sich da Hunderte drauf.“

Der Manager würde auch deutlich mit seinen Gehaltsforderungen nach unten gehen. Aber auch das, sagt er, bringe ihm nichts. „Wenn man für die Hälfte seines ursprünglichen Gehalts arbeitet, denken Unternehmen, mit dem stimmt etwas nicht“, sagt Meier. „Und laden einen dann deswegen nicht ein.“

Das Geldproblem: Wie lange reicht es?

Bei Franka Gruber* wächst langsam der Druck, wieder eine gut bezahlte Stelle zu finden: Sie ist alleinerziehende Mutter von zwei Teenagern. Zuletzt arbeitete sie als IT-Führungskraft bei einem großen öffentlichen Unternehmen: Sie verantwortete die Infrastruktur für mehr als 30.000 Nutzer und führte ein Team von etwa 50 Beschäftigten. Mit Boni kam sie auf bis zu 150.000 Euro brutto im Jahr.

Durch eine Umstrukturierung verlor sie Ende vergangenen Jahres ihren Job – und fiel in ein Loch. „Ich habe immer etwas geleistet und auf einmal war das von einem auf den anderen Tag weg“, erzählt sie. „Ich fühlte mich völlig unfähig.“

Seitdem schreibt sie Bewerbung um Bewerbung – und kassiert nur Absagen. „Als Frau in der IT kämpft man oft mit Vorurteilen“, sagt sie. „Meine Kompetenz wurde infrage gestellt.“ Sie hat den Eindruck, dass ihr viele nicht glauben, wie viel Verantwortung sie zuletzt getragen hat.

Erschwerend hinzu kommt die Bindung an den Wohnort. Ihre Kinder sind dort verwurzelt, ein Umzug ist kaum möglich. „Einer meiner Söhne ist ein Inklusionskind“, sagt sie. „Den reißt man nicht mal so eben aus seiner gewohnten Umgebung raus.“

Frau vor ihrem Bildschirm: Auch Menschen, deren Karriere bislang steil nach oben ging, finden oft lange keinen neuen Job. Foto: Getty Images

Finanziell wird es langsam eng. Gruber hatte vor ihrer Entlassung gerade einen Altbau gekauft und saniert – und dafür einen Kredit aufgenommen. „Ich bin ja davon ausgegangen, dass ich weiter mein hohes Gehalt bekomme.“ Das Arbeitslosengeld liegt nicht mal bei der Hälfte.

Sie spart, wo sie kann, geht an ihre Rücklagen. Vor Kurzem nahm sie deshalb einen Job auf Juniorlevel im IT-Support an. „Mein Umfeld hat mich für verrückt erklärt“, sagt Gruber. Das Gehalt beträgt kaum mehr als ihr Arbeitslosengeld. Und trotzdem: „Ich musste irgendwas machen, um wieder reinzukommen“, sagt Gruber. Langfristig sei der Job aber keine Option. „Damit kann ich meine Kosten schlicht nicht decken.“

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Wie Gruber geht es vielen, die früher gut verdient haben und nun keinen Job mehr finden. Oft reicht das Arbeitslosengeld nicht, um den bisherigen Lebensstandard zu finanzieren, oder es ist bereits ausgelaufen. Viele ehemalige Gutverdiener nehmen deshalb Jobs an, für die sie eigentlich überqualifiziert sind – oder brauchen ihre Rücklagen auf.

Ute Klammer ist Professorin am Institut für Soziologie der Universität Duisburg-Essen und Direktorin des dortigen Instituts für Arbeit und Qualifikation. Auch sie beobachtet, dass hochqualifizierte Fachkräfte und Manager derzeit deutlich länger nach einem Job suchen. „Dadurch geraten zunehmend Menschen unter Druck, die zuvor als finanziell sehr stabil galten.“

Wenn das Gehalt plötzlich wegfällt, sinken die Einnahmen meist deutlich stärker als die Ausgaben. Ute KlammerSoziologie-Professorin

Denn: Ein hohes Einkommen bedeute nicht automatisch eine gute finanzielle Widerstandskraft. Viele Führungskräfte oder gut bezahlte Experten hätten ihren Lebensstandard über Jahre an ihr früheres Einkommen angepasst – und damit hohe Fixkosten. Dazu zählen hohe Mieten oder Immobilienkredite, Unterhaltsverpflichtungen oder hohe Ausbildungskosten für die Kinder.

Hinzu kommen Verträge, aus denen man nicht schnell herauskommt: private Altersvorsorge, private Kranken- und andere Versicherungen oder auch Sachen wie Autoleasing. „Wenn das Gehalt plötzlich wegfällt, sinken die Einnahmen meist deutlich stärker als die Ausgaben“, sagt sie. Selbst mit Rücklagen könne nach wenigen Monaten ein spürbarer Vermögensverzehr einsetzen. Besonders kritisch werde es, wenn sich die Fixkosten kaum senken lassen. „Dann wird aus einer vorübergehenden Einkommenslücke schnell ein Liquiditätsproblem.“

Die Existenzkrise: Wenn der Selbstwert infrage steht

Für manche entwickelt sich der Jobverlust deshalb zu einer existenziellen Krise. So erging es Benjamin Huber*, 55 Jahre alt, Vater von zwei Kindern. Mehr als 20 Jahre arbeitete er erfolgreich als Entwicklungsingenieur und Projektleiter bei verschiedenen Automobilzulieferern. Zuletzt war er über Zeitarbeitsfirmen eingesetzt, die ihm immer wieder eine Festanstellung bei den Kunden in Aussicht stellten.

Ende 2023 kündigte sein letzter Arbeitgeber dem Diplomingenieur plötzlich, weil der Kunde das Projekt gestrichen hatte. Darauf folgten mehr als 100 Bewerbungen, erfolglos. „Es heißt immer, wir sollen bis 70 arbeiten“, sagt er. „Aber mit Mitte 50 stellt einen niemand mehr ein.“ Weil er den Kredit nicht mehr bedienen konnte, verkaufte er zunächst seine Wohnung – dann auch sein Haus. Seitdem lebt die Familie von Rücklagen und den Verkaufserlösen.

Mein Psychologe meinte, ich sei der vierte Ingenieur, den er betreut. Benjamin HuberDiplom-Ingenieur, sucht seit 2,5 Jahren einen Job

Die lange Arbeitslosigkeit stürzt Huber in eine Krise. Tiefe Existenzängste überkommen ihn, es fehlt ihm an Wertschätzung. „Meine Lage fühlte sich so perspektivlos an, dass ich zweimal an den Gleisen stand und überlegt habe, ob ich mein Leben beende.“

Es folgt ein neunwöchiger Klinikaufenthalt. Seitdem ist Huber krankgeschrieben und in therapeutischer Behandlung. „Mein Psychologe meinte, ich sei der vierte Ingenieur, den er betreut.“ Helfen könne der Therapeut ihm nur bedingt: Um stabil zu werden, sagt Huber, brauche er eins: einen Job.

Neuanfang

Mit diesen Tipps steigern Sie Ihre Jobchancen

Ute-Christine Klehe ist Psychologin und forscht an der Universität Gießen unter anderem zum Thema Kündigungen. Verliert jemand seinen Job, sagt sie, dann sei das fast immer ein Schock – unabhängig davon, wie hoch die Position zuvor war. Wer sich eine Rolle über Jahre erarbeitet hat, verknüpft den eigenen Selbstwert jedoch oft besonders eng mit dem Beruf. „Führungskräfte bekommen im Job täglich Bestätigung“, sagt Klehe – durch den Respekt der Beschäftigten, den Entscheidungsspielraum, der ihnen anvertraut wird, und durch die Ergebnisse, die sie erzielen.

Beim Jobverlust fällt dieses Feedback schlagartig weg. Gerade bei sehr qualifizierten und bislang sozial hoch angesehenen Menschen werde dadurch nicht nur die Existenz, sondern auch Status und Identität infrage gestellt. „Das Ego ist es schlicht nicht gewohnt, ohne diesen Spiegel auszukommen“, sagt Klehe.

Symbolbild: Viele Jobsuchende geraten in eine Negativspirale aus Grübeln, Selbstzweifeln und Resignation. Foto: Getty Images

Mit dem Job verschwindet häufig auch die Antwort auf die Frage, wer man ist – und wofür man zuvor Woche für Woche 50 bis 70 Stunden gearbeitet hat. Hinzu kommt, dass High Performer die Jobsuche oft als besonders kräftezehrend erleben. „Menschen, die jahrelang Probleme professionell gelöst haben, scheitern plötzlich daran, ein neues Problem zu lösen – nämlich sich selbst zu vermarkten“, sagt Klehe.

All das kann Jobsuchende in eine Negativspirale aus Grübeln, Selbstzweifeln und Resignation treiben – so, wie Benjamin Huber sie erlebt hat. „Solche Spiralen sind besonders gefährlich“, sagt Klehe, „weil sie sich selbst verstärken.“

Der Ausweg: andere Wege gehen

Klehes Rat: aktiv gegensteuern. Eine Möglichkeit sei ein Perspektivwechsel. Statt „Ich bin raus“ sollte man versuchen, sich zu sagen, dass man sich gerade in einer Übergangsphase befindet, deren Ausgang noch offen ist. Es helfe auch, die Bewerbungsphase als Lernprozess zu begreifen – das verbessere die Selbstregulation und gleichzeitig die Chancen auf eine Wiederbeschäftigung. Wichtig seien außerdem bewusst herbeigeführte kleine Erfolge. „Wer sich täglich erreichbare Ziele setzt – drei Kontakte anschreiben, eine Stellenanzeige analysieren – und deren Erfüllung registriert, stabilisiert seine Stimmung erheblich“, sagt Klehe.

Sonja Schneider hat es so ähnlich erlebt. Zwölf Jahre arbeitete sie bei einem IT-Dienstleister mit etwa 50 Mitarbeitern, der zu einem großen Lebensmittelkonzern gehört. In dieser Zeit hatte sie es von der Personalreferentin und Managementassistenz zur Finanz- und HR-Chefin des Unternehmens gebracht.

Vor zwei Jahren wechselte die Führung. Der Manager, der sie gefördert hatte, ging. Eine neue Vorgesetzte kam. Schritt für Schritt, erzählt sie, entzog diese ihr Verantwortung. „Im April 2025 wurde ich zu einem Termin bestellt.“ Ein Jurist habe im Raum gesessen – vor ihm ein Aufhebungsvertrag. Schneider unterschrieb nicht. Freigestellt wurde sie trotzdem, musste das Unternehmen sofort verlassen. Eine Woche später folgte die Kündigung. Angeblich betriebsbedingt. „Nur, dass ich die Einzige war, die gekündigt wurde“, sagt Schneider. Das Gerichtsverfahren dazu läuft noch.

So hart die Erfahrung war: „Ich war zuversichtlich, schnell wieder einen Job zu finden“, sagt Schneider. Sie bewarb sich auf Stellen als kaufmännische Leitung, im Finanzbereich, in der HR, auch wieder als Assistenz der Geschäftsleitung – und fand nichts.

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* Die Namen der Interviewpartner wurden geändert. Sie sind der Handelsblatt-Redaktion bekannt.

Mehr: Woran scheitert es? Der total verrückte Arbeitsmarkt

Erstpublikation: 12.06.2026, 04:00 Uhr.

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Worauf zu achten ist

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  • Anstieg der psychischen Erkrankungen bei Langzeitarbeitslosen.

    Wahrscheinlich · Mittelfristig

  • Zunehmende Nachfrage nach Umschulungs- und Weiterbildungsangeboten.

    Sehr wahrscheinlich · Langfristig

Offene Fragen

  • Wie lange wird die aktuelle Flaute auf dem Arbeitsmarkt andauern?
  • Welche strukturellen Maßnahmen können die Politik ergreifen?
  • Wie können Betroffene ihre psychische Gesundheit langfristig stabilisieren?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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