Wetter bremst Klimaschutz aus: Stromversorgung bei Dunkelflaute
Auf einen Blick
- Das Wetter stellt eine Herausforderung für den Klimaschutz dar, da erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Wasser wetterabhängig sind.
- Dunkelflauten, in denen diese Quellen nicht ausreichen, können durch Gaskraftwerke, Batteriespeicher oder den überregionalen Stromhandel überbrückt werden.
- Letzterer wird oft unterschätzt, obwohl gleichzeitige Dunkelflauten in ganz Europa selten sind.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die Zukunft der Energieversorgung ist elektrisch und weitgehend frei von Kohle und Gas. Sonne, Wasser und Wind sind die Hauptquellen der Stromerzeugung. Ein Problem bleibt jedoch die Wetterabhängigkeit dieser erneuerbaren Energien.
Ausgerechnet das Wetter bremst den Klimaschutz aus.
Denn die Zukunft, von der hier die Rede sein soll, ist eine elektrische, weitgehend frei von Kohle und Gas. Sonne, Wasser und Wind haben den Großteil der Stromerzeugung übernommen.
Doch es bleibt ein Problem: Wenn das Wetter nicht mitspielt, sich in einem trockenen, kalten Winter der Himmel verdüstert und der Wind nicht weht, nutzt es nichts, in zusätzliche Erzeugungskapazität zu investieren. Gaskraftwerke und Batteriespeicher, Antagonisten der gegenwärtigen politischen Diskussion, können Dunkelflauten überbrücken.
Unbeachtet bleibt oft, dass es einen dritten technischen Weg gibt, die Wetterabhängigkeit zu mildern: Strom über weite Distanzen auszutauschen. Dass ganz Europa gleichzeitig unter einer Dunkelflaute leidet, kommt sehr selten vor.
Offene Fragen
- Wie können die Kosten und die Effizienz des überregionalen Stromhandels verbessert werden?
- Welche politischen und technischen Hürden bestehen für einen stärkeren Ausbau des Stromhandels?
- Wie wahrscheinlich ist es, dass Europa gleichzeitig unter einer Dunkelflaute leidet?




