Auf einen Blick
- Teile eines Windrads in Bönen gerieten in Brand.
- Die Bahnstrecke Hamm–Dortmund wurde gesperrt.
- Löscharbeiten waren nicht nötig, da sich die Anlage selbst abschaltete.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Teile eines Windrads in Bönen gerieten in Brand, was zur Sperrung der Bahnstrecke Hamm–Dortmund führte. Die Feuerwehr musste nicht eingreifen, da sich die Anlage selbst löschte.
Teile eines Windrads sind in Bönen in Flammen aufgegangen. Wegen der unmittelbaren Nähe zur Bahnlinie Hamm–Dortmund musste die Strecke ab mittags für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt werden, wie aus dem Zuginfo NRW hervorging. Unter anderem sei abzuklären gewesen, ob Trümmerteile auf die Strecke gefallen seien, teilte ein Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr mit.
Der Feuerwehr waren zuvor kilometerweit zu sehende dichte schwarze Rauchwolken gemeldet worden. Warum der Kopf der Anlage in 95 Metern Höhe und einer der 45 Meter langen Rotorflügel Feuer fingen, war zunächst unklar. Auch die Verkleidung der Anlage sei weggebrannt, berichtete der stellvertretende Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Bönen, Niels Rudolf.
Löscharbeiten seien letztlich nicht erforderlich gewesen, weil sich die Anlage selbst abgeschaltet habe. Möglicherweise seien die Flammen versiegt, nachdem sie nicht mehr durch genügend brennbare Flüssigkeit genährt worden seien, erklärte er. Im Kopf der Anlage hätten sich rund 300 Liter Getriebeöl befunden.
Anwohner waren zunächst über eine Warn-App aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Menschen seien den bisherigen Erkenntnissen zufolge aber nicht zu Schaden gekommen. Auch auf dem Feld, wo die Anlage stand, habe es keinen Vegetationsbrand durch herunterfallende Trümmerteile gegeben. Untersuchungen mit Drohnen und Wärmebildkameras hätten keine Glutnester gezeigt.
Offene Fragen
- Warum fing das Windrad Feuer?
- War das Getriebeöl die Ursache?