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Zentralbanken wollen mehr Gold kaufen
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Handelsblatt16.06.2026Business1 dk okumaGermany

Zentralbanken wollen mehr Gold kaufen

Auf einen Blick

  • Mehr Zentralbanken als je zuvor planen, ihre Goldreserven aufzustocken.
  • Eine Umfrage des World Gold Council zeigt, dass 45 Prozent der befragten Zentralbanken in den nächsten zwölf Monaten Gold kaufen wollen.
  • Dies stützt die Rally des Edelmetalls trotz jüngster Preissenkungen.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Mehr Zentralbanken denn je planen, ihre Goldreserven aufzustocken, was die Nachfrage nach dem Edelmetall trotz jüngster Preiskorrekturen stützt. Die Goldpreise haben sich in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt.

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Düsseldorf. Mehr Zentralbanken denn je rechnen damit, ihre Goldreserven aufzustocken. Das deutet darauf hin, dass eine der wichtigsten Triebkräfte hinter der Rekordrally des Edelmetalls trotz des diesjährigen Rückschlags intakt bleibt. Gestützt wurde die Rally durch eine deutliche Beschleunigung der Käufe durch Zentralbanken.

In einer Umfrage unter 74 Zentralbanken erklärten 45 Prozent, sie wollten in den nächsten zwölf Monaten Gold kaufen. Das ist der höchste jemals erfasste Anteil in den seit 2018 vom World Gold Council (WGC) und YouGov erhobenen Daten. Nur eine Zentralbank gab an, ihre Bestände verringern zu wollen.

Die Goldpreise haben sich in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppelt. Ein Teil dieser Gewinne wurde in diesem Jahr wieder zunichtegemacht, da der Nahostkonflikt einerseits die Energiekosten in die Höhe trieb. Andererseits befeuerte er die Spekulationen über längerfristig höhere Zinsen. Das schmälerte die Attraktivität des nicht verzinslichen Edelmetalls. Die Preise fielen zuletzt auf den niedrigsten Stand seit November.

„Ich denke, der Preisrückgang ist für einige Zentralbanken eine Gelegenheit, mit Käufen einzusteigen“, sagt Shaokai Fan, globaler Leiter Zentralbanken beim WGC. Im Jahr 2025 hätten die Zentralbanken eher auf eine günstige Gelegenheit zum Kauf gewartet.

Im kommenden Jahr stellen Zentralbanken aus Schwellen- und Entwicklungsländern laut der WGC-Umfrage den Großteil der potenziellen Käufer. Etwa 53 Prozent der Befragten aus Schwellen- und Entwicklungsländern erwarten, dass ihre Bestände steigen, verglichen mit 18 Prozent der Zentralbanken aus Industrieländern.

Worauf zu achten ist

KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten

  • Zentralbanken werden 2025 verstärkt Gold kaufen, insbesondere aus Schwellen- und Entwicklungsländern.

    Wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten

Offene Fragen

  • Wie stark werden die Zinsen tatsächlich steigen?
  • Wie lange bleibt der Nahostkonflikt relevant?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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