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Stabil11 Meldungen9 QuellenZuletzt aktualisiert: 7.7.2026

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Gerichte entscheiden unterschiedlich bei Phishing-Schäden: Vollständige Erstattung in Deutschland, 50/50-Teilung in Österreich
NACHRICHT
29.4.2026KI-Zusammenfassung

Gerichte entscheiden unterschiedlich bei Phishing-Schäden: Vollständige Erstattung in Deutschland, 50/50-Teilung in Österreich

Zwei Gerichte haben unterschiedlich über Schadensersatzansprüche von Phishing-Opfern entschieden. Das OLG Koblenz verurteilte eine Sparkasse zur vollen Erstattung, da das Anklicken von SMS-Links und die TAN-Eingabe keine grobe Fahrlässigkeit begründen. Das OLG Linz teilte den Schaden hingegen hälftig, weil die Bank ihre Betrugserkennungspflichten verletzt habe und 41 Überweisungen über 203.000 Euro innerhalb von 1,5 Stunden nicht aufgefallen seien.

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Heise Online
Gerichte unterschiedlich: Volle Erstattung bei Sparkassen-Phishing, nur 50% bei oberösterreichischer Bank
NACHRICHT
29.4.2026KI-Zusammenfassung

Gerichte unterschiedlich: Volle Erstattung bei Sparkassen-Phishing, nur 50% bei oberösterreichischer Bank

Zwei Gerichte haben unterschiedlich über Schadensersatzansprüche von Phishing-Opfern entschieden. Das OLG Koblenz verurteilte eine Sparkasse zur vollen Erstattung, weil selbst das Anklicken von SMS-Links und TAN-Eingabe nicht automatisch grobe Fahrlässigkeit begründe. Das OLG Linz sprach einem Betrugsopfer hingegen nur 50% zu, da sowohl Bank als auch Kunde „besonders sorglos" gewesen seien – die Bank hätte die 41 Überweisungen über 203.000 Euro in 1,5 Stunden durch ihr Betrugserkennungssystem stoppen müssen.

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Heise Online