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Aldi warnt vor KI-generiertem Deepfake-Werbeclip für illegales Glücksspiel
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FAZ11.06.2026Crime2 dk okumaGermany

Aldi warnt vor KI-generiertem Deepfake-Werbeclip für illegales Glücksspiel

En resumen

  • Aldi warnt vor einem KI-generierten Deepfake-Video auf Instagram, das illegales Glücksspiel bewirbt.
  • Das Video zeigt eine Kassiererin, die Kunden "Aldi Slots" empfiehlt.
  • Der Discounter betont, keine Glücksspielangebote zu betreiben und meldet solche Betrugsmaschen.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Glücksspielwerbung ist im Internet, insbesondere auf sozialen Medien, weit verbreitet. Ein aktueller Fall betrifft den Discounter Aldi, dessen Name und Image für die Bewerbung von illegalem Glücksspiel missbraucht wurden. Ein KI-generierter Deepfake-Clip auf Instagram zeigt eine Kassiererin, die Kunden "Aldi Slots" empfiehlt.

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Glücksspielwerbung wird immer präsenter. Ob in der Halbzeit von Fußballspielen, auf Plakatwänden – oder im Internet. Insbesondere im Netz, auf Facebook, Whatsapp oder Instagram, wird mitunter für illegales Glücksspiel geworben.

Nun hat es den Discounter Aldi erwischt: In einem Clip auf Instagram ist zu sehen, wie eine Kassiererin Produkte über das Förderband zieht. Ihre Hand bewegt sich ruckartig, das Glas mit den sauren Gurken fliegt förmlich über den Scanner. Der Kunde kann nicht bezahlen. Die Kassiererin rät ihm: „Probieren Sie es mit Aldi Slots.“ Das Video ist ein KI-generierter Deepfake.

Aldi warnt vor Fake-Gewinnspielen

Der Discounter warnt inzwischen vor angeblichen Gewinn- und Glücksspielen. „Aldi betreibt keine Glücksspielangebote und hat keinerlei Verbindung zu solchen Werbeaktionen“, schreiben Aldi Nord und Aldi Süd in einer gemeinsamen Erklärung auf Anfrage der F.A.Z. Aldi sei auf die Werbeanzeige bereits aufmerksam geworden und habe sie „entsprechend auf den Plattformen gemeldet“.

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Das Video von „Aldi Slots“ auf Instagram wirkt täuschend echt: ein nachgeahmtes Aldi-Logo im Profilbild, die Kassenszene und Supermarktregale im Hintergrund. Bloß, dass man bei Aldi nicht mit dem Gewinn von Slotmaschinen, also Glücksspielautomaten, die es auch als Onlinespiel gibt, bezahlen kann.

Der Verbraucherzentrale NRW gingen „vereinzelt“ Fälle von Deepfakes ein. „Wenige davon beziehen sich auf den Einsatz von Deepfakes zur Bewerbung von Glücksspielen“, teilten die Verbraucherschützer auf Anfrage der F.A.Z. mit. Aldi tat, was auch die Verbraucherzentrale empfiehlt: die Täuschung zu melden und Kunden über die Betrugsmasche auf ihrer Website zu informieren.

Wie können Kunden Deepfakes erkennen?

Auch Kunden selbst können solche Fakes enttarnen. Wirkt der Nutzername ungewöhnlich, sind wenige Beiträge auf dem Account vorhanden oder werden unrealistische Gewinnchancen versprochen – dann seien das laut Verbraucherzentrale erste Warnsignale. „Verbraucher sollten grundsätzlich ein gesundes Misstrauen gegenüber Werbung in sozialen Netzwerken aufbringen, insbesondere bei Finanz-, Glücksspiel- oder Gewinnversprechen“, schreiben die Verbraucherschützer. Auch sollte man nicht spontan auf Werbeanzeigen klicken, sondern im Internet zu diesen recherchieren und die offizielle Website der Marke direkt aufrufen. In dem Video wirbt der Glücksspielanbieter mit 200 Freispielen.

Auf Instagram sollten Nutzer auf den kleinen blauen Haken neben dem Accountnamen achten. Aldi verweist darauf, dass dieses sogenannte Verifizierungsbatch die offiziellen Social-Media-Accounts kennzeichnet. „Darüber hinaus finden Gewinnspiele nur auf den eigenen Accounts von Aldi Nord und Aldi Süd statt“, schreibt der Discounter. Auf der eigenen Homepage listet Aldi auf, welche Gewinnspiele der Discounter wirklich anbietet.

Preguntas abiertas

  • Wer steckt hinter der Erstellung und Verbreitung des Deepfake-Videos?
  • Wie viele Personen wurden durch die Werbung für illegales Glücksspiel beeinflusst?
  • Welche weiteren Maßnahmen ergreifen Aldi und die Behörden gegen solche Betrugsmaschen?

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This article was originally published by FAZ.

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