Alstom beendet Rechtsstreit um Berliner S-Bahn-Ausschreibung
En resumen
- Alstom hat entschieden, den Rechtsstreit um die Berliner S-Bahn-Ausschreibung nicht weiterzuverfolgen.
- Ein Konsortium aus Deutscher Bahn, Stadler und Siemens erhielt den Zuschlag für das 15 Milliarden Euro schwere Projekt, nachdem Alstom mit einem Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer unterlegen war.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Der jahrelange Streit um die Ausschreibung großer Teile des Berliner S-Bahnnetzes ist beendet, nachdem Alstom seinen Einspruch zurückgezogen hat.
Der jahrelange Streit um die Ausschreibung großer Teile des Berliner S-Bahnnetzes ist beendet. Der in dem Vergabeverfahren unterlegene Zugbauer Alstom will eigenen Angaben zufolge die Sache juristisch nicht weiter verfolgen. «Alstom hat entschieden, im Vergabeverfahren der S-Bahn Berlin nicht die nächste Instanz anzurufen», teilte das Unternehmen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. «Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir darüber hinaus keine weiteren Kommentare zum Thema abgeben.»
Den Zuschlag bei der Ausschreibung bekam Ende August vergangenen Jahres ein Konsortium aus Deutscher Bahn sowie den Industriekonzernen Stadler und Siemens. Alstom hatte daraufhin Einspruch in Form eines Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer eingelegt, unterlag dort aber vor wenigen Wochen ebenfalls. In dem größten Vergabeverfahren für den öffentlichen Nahverkehr in Europa geht es um ein Auftragsvolumen von rund 15 Milliarden Euro.



