Arbeitsmarkt in Deutschland: Auch hochqualifizierte Akademiker und Führungskräfte finden schwerer einen Job
En resumen
- Der deutsche Arbeitsmarkt erlebt einen Wandel, bei dem nicht nur weniger eingestellt, sondern auch Stellen abgebaut werden.
- Besonders betroffen sind zunehmend hochqualifizierte Akademiker und Führungskräfte, deren Arbeitslosigkeit innerhalb eines Jahres um 14 Prozent gestiegen ist.
- Viele Betroffene zwischen 50 und 60 Jahren berichten von langen und schwierigen Jobsucheprozessen.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Der deutsche Arbeitsmarkt, der lange als stabil galt, erlebt eine Veränderung durch die aktuelle Wirtschaftsflaute, die zu Stellenabbau und schwierigerer Jobsuche führt.
Berlin. Lange galt in Deutschland: Wer arbeiten will – fleißig, motiviert und qualifiziert ist – findet auch etwas. Doch der Arbeitsmarkt hat sich verändert. In der aktuellen Wirtschaftsflaute stellen viele Unternehmen nicht nur weniger ein, sie bauen auch Stellen ab. Etwa 15.000 Jobs gehen laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) derzeit jeden Monat allein in der Industrie verloren. So trifft eine wachsende Zahl von Jobsuchenden auf immer weniger offene Stellen.
Neu ist auch, wen es erwischt: Mittlerweile trifft es auch verstärkt hochqualifizierte Akademiker, Führungskräfte oder Manager. Innerhalb eines Jahres ist die Zahl arbeitslos gemeldeter Führungskräfte in allen Branchen um 14 Prozent hochgeschnellt. Das zeigen auch Zahlen des Statistischen Bundesamts. Auch der Anteil von Akademikern, die länger als ein Jahr arbeitslos sind, ist zuletzt gestiegen.
Das Handelsblatt hatte einen Aufruf auf der Jobplattform LinkedIn gestartet, auf den sich mehr als 100 Betroffene gemeldet haben. Sie sind qualifiziert, viele führten Teams, manche auf C-Level. Den meisten wurde gekündigt oder ein Aufhebungsvertrag angeboten. Einige haben ihren Arbeitgeber auch von sich aus verlassen – in der Annahme, schnell etwas Neues zu finden. Die meisten waren zwischen 50 und 60 Jahre alt.
Vier von ihnen erzählen hier, was die lange Jobsuche mit ihnen macht und vor welche Herausforderungen sie die Arbeitslosigkeit stellt.
Preguntas abiertas
- Wie lange wird der Trend anhalten?
- Welche Branchen sind noch betroffen?
- Welche Unterstützung gibt es für Ältere?





