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Bertelsmann-Studie: Unternehmen befürchten Schwächung der Demokratie
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Bertelsmann-Studie: Unternehmen befürchten Schwächung der Demokratie

En resumen

  • Eine Bertelsmann-Studie zeigt, dass deutsche Unternehmen eine Schwächung der Demokratie befürchten.
  • Hauptgründe sind Vertrauensverlust, gesellschaftliche Spaltung und wirtschaftliche Schwäche.
  • Viele sehen Demokratie als Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg, aber Polarisierung belastet das Betriebsklima.

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Por qué importa

Eine Bertelsmann-Studie, an der auch das Institut der deutschen Wirtschaft und die Universität St. Gallen beteiligt waren, untersucht die Wahrnehmung von Demokratie und deren Risiken durch Unternehmen in Deutschland.

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Dieser Ausdruck wurde am 06.07.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.

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Bertelsmann-Studie Unternehmen befürchten Schwächung der Demokratie

Die zunehmend unversöhnliche Auseinandersetzung über politische Fragen belastet inzwischen auch das Klima in den Betrieben. Manager und Managerinnen sehen darin eine Gefahr für die Demokratie.

06.07.2026, 08.21 Uhr

Unternehmen in Deutschland befürchten einer Studie zufolge eine Schwächung der Demokratie. Eine große Mehrheit nennt Vertrauensverlust in demokratische Institutionen und gesellschaftliche Spaltung als Gefahren, wie die Bertelsmann Stiftung am Montag mitteilte. Zudem werde wirtschaftliche Schwäche als Risiko für die Demokratie aufgefasst.

Der Studie zufolge, an der auch das Institut der deutschen Wirtschaft und die Universität St. Gallen beteiligt waren, wissen Betriebe, was sie an der Demokratie haben: »Die große Mehrheit der Unternehmen betrachtet Demokratie als zentrale Grundlage erfolgreichen Wirtschaftens.« Klare Standortvorteile in Deutschland seien etwa Rechtsstaatlichkeit, Planungssicherheit, unternehmerische Freiheit, Schutz vor Willkür und offene Diskurse.

Polarisierung belastet Klima in Betrieben

Gesellschaftliche Risse machen sich den Angaben zufolge allerdings mehr und mehr auch in den Betrieben bemerkbar. Rund 30 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass die gesellschaftliche Polarisierung das Betriebsklima belaste. Auch reflektierten Unternehmen zunehmend, »ob politisches Engagement unter veränderten geopolitischen oder innenpolitischen Bedingungen riskanter wird«.

Rund 60 Prozent der Unternehmen gaben an, dass sie sich auch selbst in der Verantwortung sähen, für die Demokratie einzustehen. Konkretes demokratisches Engagement bleibt dann aber meist nach innen gerichtet: »Besonders häufig sind demokratische Werte im Leitbild, Engagement über Verbände oder interne Kommunikation«, erklärte die Bertelsmann Stiftung. »Öffentliche Positionierungen sind deutlich seltener und vor allem bei kleineren Unternehmen umstritten.«

Die Studienautoren befragten von Februar bis April Vertreter von 903 Unternehmen. Zudem wurden 25 Interviews mit Geschäftsleitern und -leiterinnen aus verschiedenen Branchen geführt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt am Montag Unternehmensvertreter zum Thema Engagement für Demokratie in Berlin. mik/AFP

Preguntas abiertas

  • Wie wird sich das Engagement der Unternehmen konkretisieren?
  • Welche kleineren Unternehmen sind besonders von umstrittenen Positionierungen betroffen?

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This article was originally published by Spiegel Wirtschaft.

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