Busfahrer nach tödlichem Unfall in Hamburg freigesprochen
En resumen
- Ein Busfahrer wurde zweieinhalb Jahre nach einem tödlichen Unfall in Hamburg, bei dem ein neunjähriger Schuljunge ums Leben kam, freigesprochen.
- Das Amtsgericht Hamburg-Bergedorf sah keine Schuld, da der Unfall laut Sachverständigem nicht zu verhindern war.
- Die Mutter reagierte emotional auf das Urteil.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Ein Busfahrer wurde zweieinhalb Jahre nach einem tödlichen Unfall in Hamburg, bei dem ein neunjähriger Schuljunge ums Leben kam, vom Amtsgericht Hamburg-Bergedorf freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte den Mann ursprünglich wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, beantragte aber später selbst einen Freispruch.
Nahezu zweieinhalb Jahre nach einem Busunfall in Hamburg, bei dem ein neun Jahre alter Schuljunge getötet wurde, ist der Fahrer in einem Prozess freigesprochen worden. Das Amtsgericht Hamburg-Bergedorf argumentierte, der 71 Jahre alte Angeklagte habe den Unfall nicht verhindern können. Das Urteil ist bislang nicht rechtskräftig.
Begonnen hatte das Verfahren Anfang des Monats. Die Staatsanwaltschaft klagte den Mann wegen fahrlässiger Tötung an. Er sei zu schnell gefahren und habe das Kind nicht ausreichend beachtet. Der Fahrer hätte zudem ein Warnsignal abgeben müssen, bevor er in die Haltestelle eingefahren sei.
Im Plädoyer beantragte die Staatsanwaltschaft davon abweichend, den Angeklagten freizusprechen. Die Anklagebehörde sei letztlich der Argumentation eines Sachverständigen gefolgt, sagte ein Gerichtssprecher. Auch die Verteidigung sprach sich für einen Freispruch aus. Die Nebenklage forderte hingegen ein Jahr Haft auf Bewährung.
Mutter rastet laut Medienbericht bei Urteil aus
Der Junge war aus ungeklärten Gründen auf die Straße gestürzt. Die Richterin begründete den Freispruch laut NDR damit, dass der Junge in jedem Fall vom Bus erfasst worden wäre – selbst wenn der Busfahrer innerhalb einer Sekunde reagiert und eine Gefahrenbremsung eingeleitet hätte. Dass der Angeklagte 34 statt 30 Kilometer pro Stunde und möglicherweise zu weit weg vom Bordstein fuhr, hätte keinen Einfluss auf den Unfallausgang gehabt. Zudem sei es technisch nicht möglich gewesen, mit dem Gelenkbus dem Kind auszuweichen.
Der Neunjährige soll bei der Haltestelle gestanden haben, als der Bus die Haltestelle anfuhr. Er habe auf sein Handy geschaut und sich nicht bewegt. Warum er letztendlich über den Bordstein auf die Straße stürzte, bleibt offen. Das konnte während der Ermittlungen nicht geklärt werden.
Der NDR berichtete, die Mutter des Jungen habe die Fassung verloren, als die Richterin den Freispruch verkündet habe. Die Nebenklägerin habe die Staatsanwältin angeschrien und versucht, den Busfahrer anzugehen.
Qué observar
Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos
Das Urteil könnte angefochten werden.
Posible · En semanas
Preguntas abiertas
- Warum stürzte der Junge über den Bordstein auf die Straße?




