Deutschland und EU-Staaten protestieren gegen russische Drohungen
Russische Diplomaten in Berlin, Brüssel und anderen Hauptstädten einbestellt
Berlin, Brüssel. Deutschland, Norwegen, Polen, die Niederlande und die Europäische Union (EU) haben in einer konzertierten Aktion russische Diplomaten einbestellt. Damit protestierten sie am Dienstag gegen Drohungen mit Angriffen auf Kiew sowie die Aufforderung an Ausländer und Diplomaten, die ukrainische Hauptstadt zu verlassen. „Russland setzt auf Drohen, Terror & Eskalation“, erklärte das Auswärtige Amt in Berlin. Man habe der russischen Regierung deutlich gemacht, dass Deutschland sich nicht durch Drohungen einschüchtern lasse. Die Drohung gegen ausländische Staatsbürger und Diplomaten, Kiew zu verlassen, sei eine inakzeptable Eskalation, schrieb EU-Sprecherin Anitta Hipper auf X. Die EU-Delegation werde in Kiew bleiben. Norwegens Außenminister Espen Barth Eide erklärte, er habe den russischen Botschafter wegen der Drohungen gegen ausländisches Personal in der Ukraine einbestellt. Schweden hatte bereits am Montagabend den Botschafter einbestellt.






