Estlands Außenminister Tsahkna: Putin könnte bald abtreten
En resumen
- Estlands Außenminister Margus Tsahkna sieht Russlands Präsident Putin unter Druck und schließt ein abrupte Ende seiner Präsidentschaft nicht aus.
- Warnungen vor einem russischen Angriff auf Nato-Gebiet wies er zurück, da Russland dafür die Kräfte fehlen.
Resumen generado por IA
Por qué importa
Estlands Außenminister Margus Tsahkna äußert sich zur aktuellen politischen Lage Russlands und dem Krieg in der Ukraine. Er widerspricht damit teilweise Aussagen anderer Geheimdienste.
Estlands Außenminister Margus Tsahkna sieht Kremlchef Wladimir Putin zunehmend in der Defensive und hält auch ein abruptes Ende von dessen Präsidentschaft für möglich.
Aus seiner Sicht blieben Putin nur zwei Optionen: ernsthafte Verhandlungen über ein Kriegsende oder: „Es kann aber genauso gut sein, dass er eines Tages gemeinsam mit seiner Familie aus dem Fenster springt“, sagte Tsahkna dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „So etwas kommt in Russland schließlich vor.“
Warnungen vor einem unmittelbar bevorstehenden russischen Angriff auf Nato-Gebiet wies der Este dagegen zurück. „Wir sehen keine Anzeichen dafür, dass Russland derzeit einen größeren Angriff vorbereitet“, sagte er dem RND. „Dafür fehlen Russland die Kräfte.“ Damit widerspricht Tsahkna dem Chef des polnischen Auslandsgeheimdienstes, Pawel Szota, der zuletzt einen russischen Überfall auf Polen schon in den kommenden Wochen oder Monaten für möglich gehalten hatte. Russland bleibe aber ein gefährlicher Nachbar, betonte Tsahkna, Provokationen seien jederzeit möglich.
„Nicht die Zeit, Putin mit Scheingesprächen die Hand zu reichen“
Von US-Präsident Donald Trump erwartet der estnische Außenminister nichts mehr: Die Gespräche zwischen Washington und Moskau seien „faktisch gescheitert“. Stattdessen verlangt er ein selbstbewussteres Auftreten der Europäer. Es sei „nicht die Zeit, Putin mit Scheingesprächen die Hand zu reichen. Jetzt brauchen wir strategische Geduld und mehr Druck“.
In der EU ist weiter umstritten, ob Europa direkte Gespräche mit Moskau aufnehmen soll. Estland lehnt das ab und warnt, die EU liefe damit Gefahr, in die Rolle eines neutralen Vermittlers gedrängt zu werden. In Russland selbst hat sich zuletzt auch die Sprache verändert: Der Kreml spricht inzwischen von „Krieg“ statt von einer „militärischen Spezialoperation“.
In Paris kommt heute die sogenannte Koalition der Willigen in Paris zu Beratungen zusammen. Bei den Gesprächen der von Frankreich und Großbritannien angeführten Koalition zur Absicherung eines möglichen Waffenstillstands oder Friedens zwischen Russland und der Ukraine soll es nach Angaben von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron unter anderem um das Thema Raketenabwehr und mögliche gemeinsame Manöver gehen. Die Bundesregierung hat die Teilnahme von Kanzler Friedrich Merz (CDU) bestätigt.
Qué observar
Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos
Putin könnte eines Tages gemeinsam mit seiner Familie aus dem Fenster springen.
Especulativo
Russland bereitet derzeit keinen größeren Angriff auf NATO-Gebiet vor.
Probable · Inmediato
Preguntas abiertas
- Wie wird die EU auf die Forderung nach mehr Druck reagieren?
- Welche konkreten Maßnahmen plant die 'Koalition der Willigen'?


