Ex-Ministerpräsident Sellering schließt Wiederinbetriebnahme von Nord Stream 2 nicht aus
En resumen
- Der frühere Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns, Erwin Sellering, schließt eine Reparatur und Inbetriebnahme der umstrittenen Gas-Pipeline Nord Stream 2 nicht aus, sobald der "Zeitpunkt dafür gekommen ist".
- Er betonte, dass das Projekt ein "deutsch-russisches Projekt" im Einklang mit EU-Partnern sein müsse.
- Sellering kritisierte die Idee, Trump und amerikanische Konzerne profitieren zu lassen.
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Por qué importa
Der frühere Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns, Erwin Sellering, hat sich zur umstrittenen Gas-Pipeline Nord Stream 2 geäußert. Eine dafür gegründete Landes-Klimastiftung sollte nach Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine aufgelöst werden.
Der frühere Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns schließt eine Wiedereröffnung der umstrittenen Gas-Pipeline Nord Stream 2 nicht aus.
«Ich bin sehr dafür, dass die Pipeline, wenn der Zeitpunkt dafür gekommen ist, repariert und in Betrieb genommen wird. Und ganz klar als deutsch-russisches Projekt, im Einklang mit den Partnern in der EU», sagte Erwin Sellering dem «Nordkurier».
Eine für den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 gegründete und vor allem vom russischen Staatskonzern Gazprom finanzierte Landes-Klimastiftung sollte nach Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine aufgelöst werden.
«Was aus meiner Sicht gar nicht geht, ist, jetzt Trump den Zugriff zu überlassen, damit amerikanische Konzerne und sicherlich auch er persönlich wirtschaftlich profitieren können», sagte Sellering der Zeitung.
Sein Verhältnis zu Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) nach den Auseinandersetzungen rund um den Versuch der Auflösung der Stiftung «war gut und ist gut», sagte Sellering.
«Die Frage der Auflösung der Stiftung war allerdings eine Belastungsprobe. Nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine waren wir uns schnell einig, dass die Zusammenarbeit mit Nord Stream 2 zur Vollendung der Pipeline nicht fortgesetzt werden könnte.»
Schwesig wäre es demnach lieber gewesen, die Klimastiftung selbst nicht fortbestehen zu lassen, heißt es im Bericht. «Als Vorstandsvorsitzender bestand für mich aber die wichtige rechtliche Pflicht, die Stiftung zu schützen und zu erhalten und weiter gute Klimaschutzarbeit in Mecklenburg-Vorpommern zu ermöglichen.»
Die Stiftung war 2021 auf Beschluss des Schweriner Landtags gegründet worden. Die Pipeline wurde unter dem Schutzmantel der Stiftung bis Ende 2021 fertiggestellt. Sie ging aber wegen des russischen Überfalls auf die Ukraine im Februar 2022 nicht in Betrieb. Im Mai 2022 war ein Untersuchungsausschuss eingesetzt worden, um die Rolle der Landesregierung beim Bau von Nord Stream 2 zu untersuchen.
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Preguntas abiertas
- Wann ist der "Zeitpunkt" für eine Wiederinbetriebnahme?
- Wie reagieren EU-Partner auf Sellering's Vorschlag?
