Fehlalarm: Entführungsnotruf löst Militäreinsatz aus
En resumen
- Ein Airbus auf dem Weg nach Tel Aviv meldete irrtümlich einen Entführungsnotruf.
- Das israelische Militär ließ zwei Kampfflugzeuge aufsteigen, die bulgarische Luftwaffe einen Kampfjet.
- Es stellte sich als Fehlalarm heraus.
Resumen generado por IA
Ein F-35-Kampfflugzeug der israelischen Luftwaffe im Juni 2023dpa
Ein Airbus auf dem Weg nach Tel Aviv meldet einen Notfall. Das israelische Militär reagiert sofort – kurz darauf stellt sich das Ganze als Fehlalarm heraus.
Wegen eines irrtümlich von einem Passagierflugzeug versendetem Entführungsnotrufs hat das israelische Militär zwei Kampfflugzeuge über dem Mittelmeer aufsteigen lassen. Nach Angaben der polnischen Fluggesellschaft LOT war der Airbus am Dienstag auf dem Weg von Warschau nach Tel Aviv, als „die Crew einen Notfall meldete“. Anschließend sei die Meldung im Funkverkehr mit der Flugüberwachung wieder zurückgezogen worden, sagte LOT-Sprecher Krzysztof Moczulski der Nachrichtenagentur AFP.
Wegen des von der bulgarischen Airline Electra Airways ausgeführten Fluges ließ auch die bulgarische Luftwaffe einen Kampfjet aufsteigen. Das Verteidigungsministerium in Sofia erklärte, das Passagierflugzeug habe den Transponder-Code 7500 gesendet, der eine unrechtmäßige Störung oder eine Entführung signalisiere.
Bulgarischer Kampfjet fängt Maschine ab
Eine bulgarische MiG-29 fing das Flugzeug dem Verteidigungsministerium zufolge ab und geleitete es durch den bulgarischen Luftraum. Nachdem es schon auf dem Weg in den türkischen Luftraum gewesen sei, wurde es nach Angaben des Verkehrsministeriums wegen einer Anweisung des Transponders schließlich zum Sitz von Electra Airways in Burgas zurückgeleitet. Grund waren laut LOT-Sprecher Moczulski Beschränkungen wegen der zulässigen Höchstarbeitszeit der Crew.
Vonseiten des israelischen Militärs hieß es in einer Erklärung, es gebe „keine Besorgnis über einen Sicherheitsvorfall“.







