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German Construction Industry Faces Stagnation Amidst Inflation and Housing Crisis
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Spiegel Wirtschaft11.06.2026Business2 dk okumaGermany

German Construction Industry Faces Stagnation Amidst Inflation and Housing Crisis

En resumen

  • Germany's construction sector anticipates stagnant business in 2026 due to rising inflation, material costs driven by the Middle East conflict, and a severe housing shortage.
  • The BVB forecasts minimal nominal growth of 0.3% to €433 billion, with employment expected to decline.

Resumen generado por IA

Por qué importa

The German construction and building supply industry is facing a difficult economic climate. Rising inflation, driven partly by the conflict in the Middle East, and a persistent housing shortage are creating significant challenges. The Bundesvereinigung Bauwirtschaft (BVB) has released its outlook for 2026, highlighting these concerns.

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Die Lage im Wohnungsbau sieht schlecht aus, der Irankrieg treibt die Inflation und Preise steigen. Die Bau- und Ausbauwirtschaft in Deutschland erwartet angesichts dieser Umstände weitgehend stagnierende Geschäfte.

Die nominalen Umsätze dürften 2026 minimal um 0,3 Prozent auf 433 ​Milliarden Euro steigen, wie die Bundesvereinigung Bauwirtschaft (BVB) mitteilt. »Wir blicken auf ein Jahr, in dem die zarten Erholungssignale des vergangenen Jahres ‌jetzt auf eine neue Belastungsprobe von außen treffen«, sagte der BVB-Vorsitzende Marcus Nachbauer in Berlin. »Der Umsatz hat sich stabilisiert, aber von einem Ende der Talsohle kann noch keine Rede sein.« Die Beschäftigung in der Branche dürfte demografiebedingt um 0,3 Prozent oder 12.500 auf 3,76 Millionen Beschäftigte sinken.

Materialpreise steigen

Seit Ende Februar haben der Konflikt in Nahost und die zeitweise Sperrung der Straße von Hormus die Energie- ​und Rohstoffmärkte erfasst, betonte Nachbauer. »Bitumen, Beton und Zement, Kunststoffe, Diesel und Heizöl haben sich binnen weniger Wochen spürbar verteuert.« Gut drei ⁠Viertel der ⁠Betriebe meldeten höhere Materialpreise. »Und die Preise werden weiter steigen«, sagte Nachbauer. Knapp 43 Prozent der Firmen hätten ihre Preise bereits erhöht und 55,5 Prozent planten dies.

»Klar ist aber auch: Selbst ohne den Golfkrieg wäre die ‌Lage alles andere als rosig«, sagte der BVB-Chef. In den einzelnen Sparten laufen ​die Geschäfte teilweise sehr ‌unterschiedlich.

Der Wohnungsbau ist dem Verband zufolge das größte Sorgenkind. Die 2025 bundesweit nur rund 206.600 fertiggestellten Wohnungen seien der niedrigste Wert seit mehr als einem Jahrzehnt. Die Zahl sei bei einem Bedarf von rund 400.000 Wohnungen im Jahr viel zu gering, warnte Nachbauer. Er verlangte mehr ‌Förderung und Entlastung durch den Staat und niedrigere Standards, etwa in puncto Energie.

Sinkender Umsatz im Bauhauptgewerbe

Im Bauhauptgewerbe sowie im Garten- und Landschaftsbau dürfte der Umsatz 2026 insgesamt um rund 0,7 Prozent auf 145 Milliarden ‌Euro sinken. In der sogenannten Gebäudetechnik gibt es ​Licht und Schatten: Während sich das Sanitär-, Heizungs- ‌und Klimahandwerk auf ein verhaltenes Jahr einstellt, sorgen den Angaben zufolge Modernisierung ​und Energieeffizienz weiter ​für Stabilität. Das Elektrohandwerk rechnet demnach mit einer Stagnation.

Verbandschef Nachbauer fordert, angekündigte Investitionen in die marode Infrastruktur in Deutschland voranzutreiben. »Die Aufgaben sind groß und sie dulden keinen Aufschub.«

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Qué observar

Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos

  • Nominal turnover in the German construction industry will increase by 0.3% to €433 billion in 2026.

    Probable

  • Employment in the construction sector will decrease by 0.3% (12,500 jobs) to 3.76 million in 2026.

    Probable

  • Material prices for bitumen, concrete, cement, plastics, diesel, and heating oil will continue to rise.

    Muy probable · Corto plazo

  • Nearly 43% of construction firms will increase their prices, and 55.5% plan to do so.

    Probable

Preguntas abiertas

  • What specific government support measures are being considered or implemented?
  • How will the energy and material price increases specifically impact different sub-sectors of the construction industry?
  • What are the long-term demographic trends affecting employment in the sector?
  • What are the proposed changes to energy standards in housing construction?

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This article was originally published by Spiegel Wirtschaft.

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