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Germany suffers 'bitter defeat' in UN Security Council bid
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Tagesschau Ausland03.06.2026Mundo1 dk okumaGermany

Germany suffers 'bitter defeat' in UN Security Council bid

En resumen

Germany's bid for a non-permanent seat on the UN Security Council failed, with Foreign Minister Johann Wadephul calling it a "bitter defeat." He cited Germany's late entry into the race and potential opposition from Russia due to its support for Ukraine as key reasons.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Germany's application for a non-permanent seat on the UN Security Council was unsuccessful. Foreign Minister Johann Wadephul expressed disappointment, attributing the failure to Germany's late entry into the race and potential opposition from Russia.

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Bundesaußenminister Johann Wadephul hat angesichts der gescheiterten Bewerbung Deutschlands um einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat von einer "herben Niederlage" gesprochen. Dass Deutschland mit der Bewerbung nicht erfolgreich war, sei eine große Enttäuschung für den Außenminister und die gesamte Bundesregierung, sagte der CDU-Politiker im Interview mit den tagesthemen.

Den Grund für das Scheitern bei der Wahl im UN-Sicherheitsrat sieht Wadephul vor allem im späten Einstieg Deutschlands in das Rennen um den nicht-ständigen Sitz. Dass die beiden Mitbewerber Österreich und Portugal mehr Stimmen bekommen hätten, habe vor allem an deren früheren Bewerbung und den damit verbundenen Zusagen anderer Staaten gelegen, so Wadephul. "Wir waren von Anfang an im Hintertreffen", betonte er.

Rolle von Israel- und Ukraine-Politik

Der Kritik, Deutschland habe sich hinsichtlich des Krieges im Gazastreifen nicht ausreichend positioniert, trat Wadephul entschieden entgegen. "Ich glaube nicht, dass das entscheidend war", so Wadephul. Die Annahme, Deutschland habe für seine Haltung zum Gaza-Krieg jetzt die Quittung im UN-Sicherheitsrat erhalten, nannte Wadephul eine "Überinterpretation". Klar sei aber auch, dass Deutschland eine besondere Verantwortung gegenüber Israel habe. "Es mag auch sein, dass das uns die ein oder andere Stimme gekostet hat."

Zudem habe Deutschland mit Russland, einer Vetomacht im UN-Sicherheitsrat, einen "starken Gegner" gehabt. Aufgrund der deutschen Unterstützung für die Ukraine habe Russland die Mitgliedschaft Deutschlands verhindern wollen.

Mit Blick auf die Zukunft sagte Wadephul, Deutschland werde sich auch ohne die angestrebte Mitgliedschaft weiterhin stark in den Vereinten Nationen einsetzen und Österreich und Portugal unterstützen. Außerdem wolle man sich nun vermehrt auf andere Aufgaben in der NATO und EU konzentrieren.

Preguntas abiertas

  • What specific commitments did Austria and Portugal make to secure their votes?
  • Will Germany's focus on NATO and the EU lead to tangible policy shifts?
  • How will this defeat impact Germany's future diplomatic strategy within the UN?

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This article was originally published by Tagesschau Ausland.

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