Krieg, Zölle und hohe Kosten - Industrieverband BDI kappt Prognose
Wegen des Iran-Kriegs rechnet der Industrieverband BDI in diesem Jahr nicht mehr mit Wachstum, sondern bestenfalls mit stagnierenden Ergebnissen. Probleme gibt es schon länger.

Wegen des Iran-Kriegs rechnet der Industrieverband BDI in diesem Jahr nicht mehr mit Wachstum, sondern bestenfalls mit stagnierenden Ergebnissen. Probleme gibt es schon länger.
Die Neuvertragsmieten in Deutschland sind im zweiten Quartal um 3,2 Prozent gestiegen. Auch die Kaufpreise für Wohnimmobilien legten zu, während Büro- und Einzelhandelsimmobilien an Wert verloren.

Die Umgehung des Mindestlohns hat laut DGB binnen zehn Jahren rund 64 Milliarden Euro Schaden in Deutschland angerichtet. Betroffen waren demnach jährlich im Schnitt zwei Millionen Beschäftigte.

Deutsche Unternehmen wie Stulz, Suss Microtec, Aixtron und Siemens Energy profitieren massiv vom globalen KI-Boom. Sie liefern essenzielle Komponenten wie Kühlsysteme, Chipherstellungsanlagen und Gasturbinen für expandierende Rechenzentren weltweit.

Wegen anhaltender Trockenheit droht dem Rhein ein einstelliger Pegelstand in Kaub. Der BDB warnt vor einer Zweiteilung der wichtigen Transportroute in Nord- und Südbereich sowie Einschränkungen für die Güter- und Passagierschifffahrt.

China blieb im ersten Halbjahr 2026 Deutschlands wichtigster Handelspartner. Laut GTAI-Daten stiegen Importe um knapp neun Prozent auf 92 Milliarden Euro, während die Exporte dorthin um über zwölf Prozent einbrachen.

Laut DGB-Auswertung hat die Umgehung des Mindestlohns seit 2015 rund 64 Milliarden Euro Schaden angerichtet. Betroffen sind vor allem Arbeitnehmer, Sozialkassen und der Fiskus.