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Macron verärgert über Trumps Zolldrohungen
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Die Welt15.06.2026Política3 dk okumaGermany

Macron verärgert über Trumps Zolldrohungen

En resumen

  • Frankreichs Präsident Macron reagiert verärgert auf Trumps Zolldrohungen wegen der Digitalsteuer.
  • Er fordert Stabilität und ein Gespräch mit Trump.
  • Auch die Vorbereitung eines Iran-Abkommens steht beim G-7-Gipfel auf der Agenda.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Frankreichs Digitalsteuer betrifft US-Tech-Konzerne. Trump droht mit Zöllen auf französische Weine. Beim G-7-Gipfel wird auch ein Iran-Abkommen vorbereitet.

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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat auf die jüngste Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump verärgert reagiert. „So läuft das nicht“, sagte er in einem Interview mit dem Sender TF1 am Montag kurz vor Beginn des G-7-Gipfels in Evian. Trump hatte mit einem 100-Prozent-Zoll auf Wein und Champagner aus Frankreich gedroht, sollte Paris seine Digitalsteuer nicht zurücknehmen.

In Frankreich gilt seit 2019 eine Steuer von drei Prozent auf im Land generierte Umsätze von Digitalunternehmen. Die Abgabe betrifft vor allem die großen US-Konzerne Facebook, Amazon, Apple, Google und Microsoft.

Macron verwies in Évian auf das im Sommer 2025 erreichte Zollabkommen zwischen den USA und der EU. „Wir brauchen Stabilität“, betonte der französische Präsident. Zölle seien für niemanden gut, fügte er hinzu, vor allem nicht zwischen G-7-Staaten. Er kündigte ein „respektvolles, aber entschlossenes Gespräch“ darüber mit Trump an.

Die USA sind der wichtigste Abnehmer französischer Weine und Spirituosen. Im vergangenen Jahr entfielen 21 Prozent der Ausfuhren der Branche auf die USA, wie der französische Verband der Wein- und Spirituosenexporte mitteilte. Derzeit unterliegen diese Exporte einem Zollsatz von 15 Prozent.

Im Januar hatte Trump bereits mit Zöllen in Höhe von 200 Prozent auf französischen Wein gedroht. Hintergrund war damals Frankreichs Weigerung, Trumps „Friedensrat“ für die Lösung internationaler Konflikte beizutreten.

Macron will Trump zum Abschluss des G-7-Gipfels am Mittwoch zu einem Abendessen im Schloss von Versailles einladen. „Das ist kein Gala-Dinner, sondern um die 250-jährige Unabhängigkeit Amerikas zu feiern“, sagte Macron. Dabei habe Frankreich auch eine Rolle gespielt, betonte er.

Iran-Abkommen soll vorbereitet werden

Beim G-7-Gipfel soll nach der Einigung auf ein Abkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs unter anderem die Umsetzung der Vereinbarung vorbereitet werden. Die vier europäischen Mitgliedsstaaten der Gruppe demokratischer Wirtschaftsmächte bekräftigten noch in der Nacht ihre Bereitschaft, sich an einer „rein defensiv ausgerichteten, unabhängigen“ Militärmission zur Sicherung der für den Ölhandel so wichtigen Straße von Hormus zu beteiligen.

„Mit dem Abkommen öffnet sich eine Gelegenheit, die Region und die Weltwirtschaft wieder zu stabilisieren“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzler Friedrich Merz, Großbritanniens Premierminister Keir Starmer, der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und Emmanuel Macron.

dpa/nw

Qué observar

Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos

  • Trump könnte Vergeltungszölle auf weitere französische Produkte verhängen.

    Posible · En semanas

  • Die G-7-Staaten werden sich auf eine gemeinsame Haltung zur Iran-Politik einigen.

    Probable · En días

Preguntas abiertas

  • Wie wird Trump auf Macrons Gesprächsangebot reagieren?
  • Wird die EU die Militärmission in der Straße von Hormus unterstützen?
  • Wie wirkt sich der Handelskonflikt auf die Weltwirtschaft aus?

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This article was originally published by Die Welt.

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