Marktbericht: DAX-Anleger scharren mit den Hufen
Neue Hoffnung auf einen Friedensschluss im Iran-Krieg hat heute den Aktienmarkt beflügelt. Zudem gab es eine ganze Fülle neuer Geschäftszahlen. Gleich mehrere DAX-Unternehmen öffneten ihre Bücher.

Neue Hoffnung auf einen Friedensschluss im Iran-Krieg hat heute den Aktienmarkt beflügelt. Zudem gab es eine ganze Fülle neuer Geschäftszahlen. Gleich mehrere DAX-Unternehmen öffneten ihre Bücher.

Deutschland verzeichnete im ersten Halbjahr einen Rekord von 3.053 Neugründungen, ein Anstieg von 52% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Künstliche Intelligenz ist der Haupttreiber, gefolgt von Software, Medizin und Lebensmitteln. Die Wirtschaftskrise macht die Gründung zur attraktiven Alternative. Berlin bleibt führend, doch Hamburg übertrifft München.

Deutschlands Brauereien verzeichnen einen deutlichen Anstieg bei der Produktion von alkoholfreiem Bier (+6,5%), während die Herstellung von klassischem Bier um 5,8% zurückging. Trotzdem bleibt traditionelles Bier das wirtschaftlich wichtigste Segment. Die Zahl der Braustätten schrumpft seit 2019.

Der deutsche Leitindex Dax erreichte am Dienstag ein neues Rekordhoch. Anleger hoffen auf eine lockerere Zinspolitik der Fed und blicken auf starke Konjunkturdaten. Der Nato-Gipfel in Ankara und ein Tanker-Angriff in der Straße von Hormus stehen im Fokus. Kanada setzt bei U-Booten auf Kooperation mit Deutschland.
Im Juni 2024 klagten 17,2 % der deutschen Unternehmen über Materialengpässe, ein Anstieg von 15,9 % im Mai. Besonders betroffen ist die chemische Industrie. Das ifo Institut führt dies auf Nachwirkungen des Irankriegs und Störungen der Lieferketten zurück.
Im Juni 2024 kämpften 17,2% der deutschen Unternehmen mit Materialengpässen, ein Anstieg von 15,9% im Mai. Das Ifo-Institut führt dies auf Nachwirkungen des Iran-Kriegs und Störungen in der Straße von Hormus zurück. Besonders betroffen ist die chemische Industrie.

Deutschlands Biermarkt verzeichnet einen klaren Trend: Alkoholfreie Varianten gewinnen an Beliebtheit und verzeichnen Produktionssteigerungen, während klassisches Bier an Bedeutung verliert. Auch in Belgien sind ähnliche Entwicklungen zu beobachten.