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Rettungsdienst-Kosten: Landesregierung wirbt bei Kommunen um Zustimmung zu Krankenkassen-Angebot
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Die Zeit16.06.2026Política2 dk okumaGermany

Rettungsdienst-Kosten: Landesregierung wirbt bei Kommunen um Zustimmung zu Krankenkassen-Angebot

En resumen

  • Die Landesregierung von NRW wirbt bei Kommunen um Zustimmung zu einem Angebot der Krankenkassen bezüglich der Kosten für Rettungsdiensteinsätze.
  • Die Kassen wollen nur noch die Hälfte der Kosten für Einsätze ohne Krankenhaus-Einweisung tragen, was Kommunen mit dreistelligen Millionenbeträgen belastet.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Nach einem monatelangen Streit um die Kosten für Rettungsdienst-Einsätze wirbt die Landesregierung bei den Kommunen um Zustimmung zu dem Angebot der Krankenkassen. Die Kassen wollen nur noch die Hälfte der Kosten für Einsätze bezahlen, bei denen kein Patient ins Krankenhaus gebracht wird.

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Nach einem monatelangen Streit um die Kosten für Rettungsdienst-Einsätze wirbt die Landesregierung bei den Kommunen um Zustimmung zu dem Angebot der Krankenkassen.

In mehreren Konferenzen informieren Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Kommunalministerin Ina Scharrenbach (beide CDU) die Landräte und Oberbürgermeister.

Die Krankenkassen wollen nur noch höchstens die Hälfte der Kosten für Einsätze bezahlen, bei denen am Ende kein Patient ins Krankenhaus gebracht wird. Die Kommunen, die rechtlich für den Rettungsdienst zuständig sind, bleiben dadurch nach eigenen Angaben auf Kosten in dreistelliger Millionenhöhe sitzen. Mehrere kommunale Spitzenverbände haben gewarnt, dass Städte und Gemeinden am Ende Rechnungen an Patienten schicken könnten. Das will die Landesregierung unbedingt verhindern.

Letztlich müsse jede Kommune selbst entscheiden, ob sie das Angebot der Krankenkassen annehme, sagte Gesundheitsminister Laumann. Er betonte, dass die Krankenkassen ursprünglich überhaupt nicht mehr für sogenannte Fehlfahrten bezahlen wollten. Fehlfahrten sind Rettungseinsätze, bei denen der Patient am Ende nicht ins Krankenhaus gebracht wird - etwa, weil ihm vor Ort geholfen wird oder weil er gestorben ist.

Versicherte sollen sich auf Rettungsdienst verlassen können

«Ich jedenfalls werbe im Interesse der Patientinnen und Patienten für die Lösung», betonte Laumann. «Die Versicherten in unserem Land müssen sich auf eine funktionierende Notfallversorgung verlassen können, ohne sich Sorgen über hohe Kosten machen zu müssen, die ihnen möglicherweise in Rechnung gestellt werden.»

Ab dem kommenden Jahr soll die Finanzierung des Rettungswesens ohnehin komplett neu aufgestellt werden. Dann tritt voraussichtlich eine bundesweite Reform der Notfallversorgung in Kraft.

Gleichzeitig wollen Land und Kommunen die Strukturen des Rettungsdienstes in Nordrhein-Westfalen überarbeiten. Ziel ist, das Rettungswesen effizienter zu machen und unnötige Einsätze zu vermeiden. «Als Land wollen wir gemeinsam mit den kommunalen Trägern den Rettungsdienst in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig aufstellen», betonte Kommunalministerin Scharrenbach.

Preguntas abiertas

  • Wie viele Kommunen werden das Angebot annehmen?
  • Wie wird die bundesweite Reform die Finanzierung beeinflussen?

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This article was originally published by Die Zeit.

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