Roger Kusch, former Hamburg Justice Senator and Sterbehilfe President, dies at 71
En resumen
- Roger Kusch, former Hamburg Justice Senator and long-time president of the Sterbehilfe association, has died at the age of 71.
- Kusch was dismissed from his political post in 2006 after refusing to testify in a committee hearing and later became a prominent advocate for assisted suicide, even building a controversial device in 2008.
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Der ehemalige Hamburger Justizsenator Roger Kusch ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Das teilte der Verein Sterbehilfe auf seiner Internetseite mit. Kusch war dort über viele Jahre Präsident.
Kusch, der früher der CDU angehörte, war von 2001 bis 2006 Justizsenator unter dem damaligen Hamburger Bürgermeister Ole von Beust. In seiner zweiten Amtszeit wurde er entlassen, nachdem er in einem Untersuchungsausschuss zu Vorfällen in einem geschlossenen Heim für junge Straftäter die Aussage verweigert hatte. Noch am Tag seiner Entlassung trat er aus der CDU aus und gründete kurz darauf die Partei Heimat Hamburg.
In den folgenden Jahren setzte sich Kusch für die Legalisierung aktiver Sterbehilfe ein und begleitete Menschen bei ihrem Sterbewunsch. Im Jahr 2008, als jegliche Form der Sterbehilfe in Deutschland verboten war, hatte Kusch eine umstrittene »Selbsttötungsmaschine« gebaut, aber nach eigenen Angaben nicht zum Einsatz gebracht. Eine gerichtliche Verfügung verbot ihm weitere Suizidhilfe.





