Rubio: USA haben Iran keine Absage für WM-Teilnahme erteilt
US-Außenminister zu möglichem Nationentausch mit Italien – Einschränkungen nur für Begleitpersonen mit IRGC-Verbindungen
En resumen
- US-Außenminister Marco Rubio hat klargestellt, dass die USA dem iranischen Fußballverband keine Absage für eine WM-Teilnahme erteilt haben.
- Einschränkungen könnten lediglich für Begleitpersonen mit Verbindungen zu den iranischen Revolutionswächtern (IRGC) gelten.
- Italien lehnte einen möglichen Nationentausch ab – Sportminister Abodi sprach von »nicht möglich und nicht angemessen«, Olympiachef Buonfiglio würde sich »beleidigt fühlen«.
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US-Außenminister Marco Rubio hat die US-Regierung von einem Vorschlag distanziert, wonach Italien den WM-Platz Irans übernehmen könnte. Rubio sagte, dass Washington dem iranischen Verband keine Absage erteilt habe. »Niemand in den USA hat ihnen gesagt, dass sie nicht kommen könnten«, sagte der Außenminister. Einschränkungen könnten sich allerdings für Begleitpersonen ergeben, die Verbindungen zu den iranischen Revolutionswächtern (IRGC) hätten, die von den USA und mehreren anderen Staaten als Terrororganisation eingestuft werden. »Es könnte so sein, dass wir sie nicht reinlassen werden, aber das gilt nicht für die Spieler selbst«, sagte Rubio. Die USA und Israel befinden sich seit dem 28. Februar im Krieg mit Iran. Derzeit gilt eine Waffenruhe. Auch Italien hatte ablehnend reagiert. Sportminister Andrea Abodi sagte, eine Teilnahme durch die Hintertür sei »erstens nicht möglich und zweitens nicht angemessen – man qualifiziert sich auf dem Platz«. Italiens Olympiachef Luciano Buonfiglio sagte: »Ich würde mich beleidigt fühlen. Man muss sich seinen Platz bei der WM verdienen.« Die iranische Botschaft in Rom sprach angesichts des möglichen Nationentauschs von »moralischem Bankrott« der USA.





