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Topfunktionär wirft Fifa Erpressung vor
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Spiegel SportanteayerDeportes2 min de lecturaGermany

Topfunktionär wirft Fifa Erpressung vor

Immer mehr Kritik an Gianni Infantino: Jordaniens Verbandschef Ali bin al-Hussein wirft der Fifa vor, seinem Team Preisgeld vorzuenthalten, um ihn zur Unterstützung bei der Wiederwahl zu drängen.

En resumen

  • Jordaniens Fußballverbandschef Ali bin al-Hussein wirft der Fifa und Präsident Gianni Infantino Erpressung vor.
  • Der Weltverband halte der Nationalmannschaft Preisgelder vom Arab Cup 2025 vor, um Druck auszuüben.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Ali bin al-Hussein war 2016 bei der Wahl zum Fifa-Präsidenten gegen Infantino angetreten. Infantino steht zudem wegen geplanter WM-Rechteverkäufe in der Kritik.

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In der Fifa-Krise sieht sich Präsident Gianni Infantino nun auch Erpressungsvorwürfen ausgesetzt. Der Chef des jordanischen Fußballverbandes, Ali bin al-Hussein, behauptet, die Fifa habe seinen Nationalspielern in den vergangenen Monaten Geld vorenthalten. Als Zweitplatzierte des Fifa Arab Cups im Dezember 2025 stehe der Auswahl eine Zahlung zu. Medienberichten zufolge geht es um 4,2 Millionen Dollar (gut 3,6 Millionen Euro). »Das Geld, das unser Team für das Erreichen des Finales bekommen sollte, wurde noch nicht ausgezahlt – und das, obwohl die Fifa gleichzeitig damit angibt, wie viele Milliarden sie noch in Reserve hat«, schrieb er auf X.

Die Fifa habe sich monatelang geweigert, dem Verband in dieser und anderen Angelegenheiten zu helfen, schrieb al-Hussein. Während der Weltmeisterschaft, an der auch Jordanien teilnahm, sei ihm dann mitgeteilt worden, es würde seinem Fußballverband sehr helfen, wenn er Infantino bei dessen Wiederwahl als Fifa-Präsident unterstütze, so al-Hussein.

Infantino steht seit Wochen in der Kritik, weil er zuletzt einen Teil der WM-Rechte an Investoren verkaufen wollte. Dagegen regte sich Widerstand, die Uefa drohte mit einem Boykott von Fifa-Wettbewerben. Der Weltverband verwarf die Pläne. Für den Mittwoch soll Infantino laut Medienberichten in Marokko eine Krisensitzung einberufen haben.

»Wir haben ihn bisher nicht unterstützt und werden das auch jetzt ganz sicher nicht tun«, erklärte al-Hussein weiter. »Aber die gesamte Situation läuft auf Erpressung hinaus, und wir weigern uns, das zuzulassen.« Die Nachrichtenagentur dpa fragte den Weltverband um eine Stellungnahme an.

Al-Hussein war 2016 bei der Wahl zum Fifa-Präsidenten gegen Infantino angetreten, blieb aber chancenlos. Schon 2015 unterlag er bei einer Abstimmung dem damaligen Fifa-Chef Sepp Blatter. Von 2011 bis 2015 saß er als Vizepräsident im Exekutivkomitee des Weltverbands.

Bericht: US-WM-Städte warten auf zugesagte Fifa-Millionen

Zudem warten offenbar noch mehrere US-Städte, die WM-Spiele ausgerichtet haben, auf zugesagte Zahlungen der Fifa. Wie das Portal »The Athletic« berichtet, haben vier Vertreter von WM-Gastgeberstädten dem Medium gegenüber anonym erklärt, die Fifa habe ihnen jeweils eine Million Dollar an sogenannten »Legacy«-Geldern für den Bau fußballbezogener Infrastruktur sowie zur Unterstützung sozialer Projekte versprochen.

»Die vier Vertreter gaben an, dieses Versprechen sei mündlich von Mitgliedern der Fifa-Spitzenführung gemacht und den Städten in Besprechungen erneut bestätigt worden; eine Auszahlung sei jedoch bislang nicht erfolgt, weshalb sich nun mehrere Städte bei Fifa-Mitarbeitern nach dem Status der Zahlungen erkundigen«, so der Sportableger der »New York Times«.

Qué observar

Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos

  • Krisensitzung in Marokko unter Leitung von Infantino

    Muy probable · En días

Preguntas abiertas

  • Wie reagiert die Fifa offiziell auf die Erpressungsvorwürfe?
  • Wann werden die ausstehenden Gelder an Jordanien und US-Städte ausgezahlt?

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This article was originally published by Spiegel Sport.

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