
Freiwillige Ausreisen von Migranten steigen an
Im ersten Halbjahr 2026 kehrten 9.276 Migranten freiwillig in ihre Heimat zurück, unterstützt durch das BAMF-Rückkehrprogramm, was einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr zeigt.

Im ersten Halbjahr 2026 kehrten 9.276 Migranten freiwillig in ihre Heimat zurück, unterstützt durch das BAMF-Rückkehrprogramm, was einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr zeigt.

Ein deutscher Politik-Liveblog beleuchtet aktuelle Debatten: Der frühere sachsen-anhaltische Ministerpräsident Reiner Haseloff macht westdeutsche Medien für den Aufstieg der AfD mitverantwortlich. Zudem äußern sich Sigmar Gabriel zur SPD und Sahra Wagenknecht bietet Björn Höcke ein Streitgespräch an.

Die Lufthansa plant, bis 2029 ihre gesamte Flotte von rund 850 Flugzeugen mit kostenlosem Starlink-Internet von SpaceX auszustatten. Voraussetzung für die Nutzung ist eine Travel-ID sowie die Einhaltung bestimmter Regeln an Bord.

Hotelportale wie Booking und Expedia nutzen Personalisierung, um Reisende passgenau zu vermitteln. Eine US-Studie zeigt, dass dies zu höheren Hotelpreisen, gesteigerten Gewinnen der Anbieter und steigenden Kosten für Kunden führt.

Trotz steigender Energiepreise und des Iran-Konflikts wächst die deutsche Reisewirtschaft im Sommer. Der Gesamtmarkt steigt auf 57 Milliarden Euro, während Verbraucher vor allem bei Fernreisen und vor Ort sparen.

Wegen anhaltenden Niedrigwassers auf deutschen Flüssen warnt Wirtschaftsweise Veronika Grimm vor steigenden Preisen und kritisiert mangelnde politische Weitsicht. DB Cargo plant derweil die Reaktivierung alter Güterwagen, was Sorgen im Personenverkehr auslöst.

Wegen extremen Niedrigwassers im Rhein will die Deutsche Bahn ausgemusterte Güterwagen reaktivieren. Laut einem internen Papier könnten 900 Wagen mobilisiert werden, um Binnenschiffe zu entlasten. Experten warnen vor steigenden Verbraucherpreisen.

Der Ätna-Ausbruch hat den Flughafen Catania lahmgelegt. Hunderte Flüge sind gestrichen, Urlauber übernachteten im Terminal. Vulkanologe Behncke: Asche ist gefährlich für Flugzeuge, Ausbruch könnte noch stärker werden.

Die Spritpreise in Deutschland, insbesondere für Diesel, sind massiv gestiegen. Trotz sinkender Rohölpreise treiben weltweite Raffinerieengpässe, geopolitische Konflikte, der russische Exportstopp und Rheinniedrigwasser die Kosten.

Die US-Erzeugerpreise und neue Konjunkturdaten schüren Hoffnungen auf eine Zinspause der Fed, was den S&P 500 auf ein Rekordhoch treibt. KI-Werte legen zu, während Cisco und Tapestry nachgeben.

Das OLG Hamm hat der Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands gegen die Airline Vueling stattgegeben. Fluggäste dürfen demnach mehr als ein Handgepäckstück kostenlos mitnehmen, sofern die Maße unter den Vordersitz passen.

Die anhaltende Trockenheit seit Mitte Juni hat in Deutschland zu einem Verlust von rund drei Millionen Tonnen Getreide und Raps geführt. Der Deutsche Raiffeisenverband beziffert die Einnahmeverluste auf 600 Millionen Euro, erwartet jedoch keine höheren Brotpreise.

Die Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham erleben ein geringes Zuschauerinteresse und werden für hohe Preise für Speisen und Getränke kritisiert. Das Alexander Stadium war an den ersten Tagen nur spärlich besucht, und die hohen Preise an den Imbissständen werfen Fragen auf.

Die im Juni vereinbarte Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran soll laut pakistanischen Sicherheitskreisen um 60 oder 90 Tage verlängert werden. Zudem steht eine Einigung zwischen dem Iran und dem Oman für die Straße von Hormus bevor.

Am Mittwochabend ist in Spanien erstmals seit 1912 eine totale Sonnenfinsternis zu sehen. Behörden erwarten bis zu 1,5 Millionen zusätzliche Autofahrten, extreme Hitze, Waldbrandgefahr und ein mögliches Verkehrschaos nach dem Naturspektakel.

Wegen niedriger Pegelstände von Rhein, Donau und Elbe haben mehrere Bundesländer das Fahrverbot für bestimmte Lkws zeitweilig aufgehoben. Ziel ist es, Gütertransporte auf die Straße zu verlegen, um Versorgungsengpässe zu vermeiden. Während Wirtschaft und ADAC die Maßnahme trotz Staurisiko rechtfertigen, gibt es Kritik von Grünen, Linken und Gewerkschaften.
Nach der Einführung temporärer Grenzkontrollen zwischen Spanien und Italien haben spanische Behörden zehn Reisenden aus Italien die Einreise verweigert. Der Streit entzündete sich an italienischen Kontrollen wegen Migration nach Ceuta.

Nach der Wiedereinführung von Grenzkontrollen für Reisende aus Italien hat Spanien zehn Personen die Einreise verweigert. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf einen ähnlichen Schritt Italiens im Streit um unerlaubte Einwanderung.

Spanien führt ab Samstag stichprobenartige Grenzkontrollen für Reisende aus Italien ein. Madrid reagiert damit auf die Weigerung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, Italiens eigene Kontrollen wegen der Ceuta-Krise aufzuheben.
Eine mit Sprengstoff beladene Drohne am Leipziger Flughafen beendet abrupt die Sommerpause und alarmiert die deutschen Sicherheitsbehörden. Innenminister Alexander Dobrindt unterbrach seinen Urlaub, während Ermittler die Urheberschaft prüfen.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche erwartet spürbare Strompreissenkungen erst in den 2030er-Jahren. Sie verteidigte die geplante EEG-Reform und das Netzpaket gegen Kritik von Verbänden und Grünen, die eine Ausbremsung der Energiewende befürchten.

Die Wall Street erreichte Rekordstände, angetrieben durch starke Quartalszahlen von KI-Profiteuren wie Palantir und Caterpillar sowie sinkende Ölpreise infolge möglicher diplomatischer Fortschritte im Nahen Osten.

Das Niedrigwasser am Rhein führt zu regionalen Preisunterschieden bei Spritpreisen. Im Juli betrug der Unterschied bei E5 bis zu elf Cent pro Liter und bei Diesel bis zu zehn Cent, insbesondere zwischen Süd und Nord Deutschland.

Die Deutsche Bahn verzichtet 2026 auf eine Preiserhöhung und bietet seit Frühjahr Last-Minute-Sparpreise ab 6,99 Euro für Wochenendbuchungen an.