
Bundesregierung bereitet mögliche Wiedereinführung des Zivildienstes vor
Die Bundesregierung bereitet die mögliche Wiedereinführung des Zivildienstes vor. Diese Maßnahme würde jedoch erst greifen, wenn zuvor auch die Wehrpflicht reaktiviert wird.

Die Bundesregierung bereitet die mögliche Wiedereinführung des Zivildienstes vor. Diese Maßnahme würde jedoch erst greifen, wenn zuvor auch die Wehrpflicht reaktiviert wird.

Die Bundesregierung bereitet sich auf eine mögliche Rückkehr zur Wehrpflicht vor und hat 23 Verbände über ihre Kapazitäten für einen neuen Zivildienst befragt. 22 Verbände könnten ein vielfältiges Angebot leisten. Opposition und FDP kritisieren die Pläne.

In Dänemark wurde der Wehrdienst angesichts der Sicherheitslage von vier auf elf Monate verlängert. Rund 1600 junge Menschen traten ihren Dienst an, darunter auch die 19-jährige Prinzessin Isabella als eine der ersten Frauen im neuen System.

Die Bundesregierung trifft Vorbereitungen für einen neuen Zivildienst, sollte die Wehrpflicht wiedereingeführt werden. Das Familienministerium befragte 23 Verbände; 22 erklärten sich bereit, Ersatzdienstleistenden Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.

Dänemark hat den Wehrdienst von vier auf elf Monate verlängert und auf Frauen ausgeweitet. An einem Augusttag treten 1.600 junge Menschen, darunter Julie und Albert, ihren Dienst an, um eine funktionsspezifische Ausbildung zu erhalten und die Streitkräfte zu stärken.
Die Bundeswehr prüft die Reaktivierung der ehemaligen Hinrich-Wilhelm-Kopf-Kaserne in Cuxhaven für den neuen freiwilligen Wehrdienst. Bis zu 2.000 Rekruten könnten dort untergebracht werden. Eine Entscheidung steht noch aus.
Die Bundeswehr hat Interesse an der Rantzau-Kaserne in Boostedt für den neuen Wehrdienst bekundet. Die Kaserne steht auf einer Liste von acht bundesweit geeigneten Liegenschaften. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus, Gespräche über die Nutzung sind geplant.
Die Bundeswehr prüft die Reaktivierung der Graf-Stauffenberg-Kaserne in Baden-Württemberg für den neuen freiwilligen Wehrdienst. Die Stadt Sigmaringen begrüßt das Interesse, offene Fragen bezüglich einer Flüchtlingseinrichtung müssen geklärt werden.
Eine extreme Hitzewelle mit Temperaturen über 40 Grad hält Westeuropa in Atem. Experten sehen den Klimawandel als Ursache. Gleichzeitig hat Deutschland die Wehrdienst-Erfassung neu gestartet, stößt aber auf geringe Beteiligung bei Frauen und Freiwilligen.

Eine Zwischenerhebung zu Verteidigungsminister Pistorius' neuem Wehrdienstkonzept zeigt, wie Zahlen irreführend interpretiert werden können. Während Kritiker die geringe Rekrutierungszahl hervorheben, präsentiert das Ministerium ein höheres Interesse, das bei genauerer Betrachtung ebenfalls begrenzt ist. Dies deutet auf die Herausforderungen bei der Gewinnung von Freiwilligen hin.

Seit Januar hat die Bundeswehr rund 298.200 junge Menschen angeschrieben, wovon über jeder fünfte männliche Befragte Interesse an einem Dienst signalisierte. Dies führte zu einem deutlichen Anstieg der Bewerbungen und Neueinstellungen im Vergleich zum Vorjahr.

Fünf Monate nach Einführung des neuen Wehrdienstgesetzes wurden fast 300.000 Fragebögen an junge Deutsche verschickt. Bislang verpflichteten sich jedoch nur etwa 530 Freiwillige. Das Verteidigungsministerium verzeichnet aber auch deutliche Zuwächse bei der klassischen Rekrutierung mit 38.500 Bewerbungen im laufenden Jahr.

Ab 15. Januar 2026 erhalten 18-Jährige in Deutschland einen Fragebogen des Bundesverteidigungsministeriums. Dies ist Teil des neuen Wehrdienstgesetzes und des Ziels, die Bundeswehr zur "konventionell stärksten Armee Europas" auszubauen.

Angesichts hoher Verluste und Rekrutierungsprobleme reformiert die Ukraine ihren Wehrdienst. Das Paket sieht höhere Gehälter, klarere Einsatzzeiten und eine stärkere Integration ausländischer Söldner vor, um den Dienst attraktiver zu gestalten.

Ultraorthodoxe stürmten das Haus von Israels Vizepräsidenten des Obersten Gerichts, Noam Solberg, um gegen die Festnahme von Wehrdienstverweigerern zu protestieren. Die Ausschreitungen, bei denen das Haus beschädigt wurde, ereigneten sich in der Siedlung Alon Schvut im Westjordanland. Premierminister Netanyahu verurteilte den Angriff, der in eine turbulente Wahlkampfphase fällt.

Ultraorthodoxe Juden haben das Grundstück des israelischen Obersten Richters Noam Sohlberg verwüstet. Sie schlugen Fenster ein, beschädigten sein Auto und versuchten einzubrechen. Über 50 Personen wurden festgenommen. Hintergrund ist eine Anordnung zur Verhaftung von Wehrdienstverweigerern.
CDU politician Thomas Röwekamp criticizes the legal uncertainty surrounding mandatory approvals for foreign stays under the conscription law, calling it damaging to recruitment efforts. Defense Minister Pistorius has acknowledged errors.

Defense Minister Boris Pistorius is facing opposition from employers regarding mandatory leave for reservist training and constitutional concerns over changes to the conscription law, which initially waived the need for men to seek approval for extended stays abroad.

Frankreichs Jugendliche erleben im Rahmen des 'Tages der Verteidigung und Bürgerpflicht' einen Tag in der Armee mit Schießunterricht, Strategiepiel und Informationen über die Rolle der Armee im geopolitischen Kontext.

Israels Parlament stimmt in erster Lesung für Selbstauflösung. Streit mit Ultraorthodoxen über Wehrdienstbefreiung führt zu Neuwahlen. Umfragen deuten auf Regierungswechsel hin. Netanjahu steht unter Druck.
Deutschland führt 2026 eine verpflichtende Musterung für 18-jährige Männer ein. Der Wehrdienst bleibt freiwillig, aber die Nichtbeantwortung des Onlinefragebogens kann ein Bußgeld nach sich ziehen. Junge Menschen äußern sich zu ihren Beweggründen und Bedenken.

Nach dem Start des neuen freiwilligen Wehrdienstes gibt es positive Zahlen über die Rückmeldungen. Mehrere Tausend Männer aber haben den verpflichtenden Fragebogen nicht fristgemäß ausgefüllt. Den Verweigerern blühen empfindliche Sanktionen.

Nach dem Start des neuen freiwilligen Wehrdienstes gibt es positive Zahlen über die Rückmeldungen. Mehrere Tausend Männer aber haben den verpflichtenden Fragebogen nicht fristgemäß ausgefüllt. Den Verweigerern blühen empfindliche Sanktionen.

Die Bundeswehr hat seit Januar 194.000 Fragebögen an 18-Jährige verschickt. Männer müssen den Fragebogen beantworten, Frauen können freiwillig teilnehmen. Das Verteidigungsministerium kann noch keine verlässlichen Aussagen zur Resonanz machen. Erst im Laufe des Jahres seien valide Rückschlüsse möglich.