
Bundesregierung bereitet mögliche Wiedereinführung des Zivildienstes vor
Die Bundesregierung bereitet die mögliche Wiedereinführung des Zivildienstes vor. Diese Maßnahme würde jedoch erst greifen, wenn zuvor auch die Wehrpflicht reaktiviert wird.

Die Bundesregierung bereitet die mögliche Wiedereinführung des Zivildienstes vor. Diese Maßnahme würde jedoch erst greifen, wenn zuvor auch die Wehrpflicht reaktiviert wird.

Die Bundesregierung kontaktierte 23 Verbände, um Plätze für mögliche Wehrdienstverweigerer zu sichern, sollte die Wehrpflicht wieder eingeführt werden. Sozialverbände warnen vor einer Belastung der Freiwilligendienste.

Die Bundesregierung bereitet sich auf eine mögliche Rückkehr zur Wehrpflicht vor und hat 23 Verbände über ihre Kapazitäten für einen neuen Zivildienst befragt. 22 Verbände könnten ein vielfältiges Angebot leisten. Opposition und FDP kritisieren die Pläne.

Die Bundesregierung trifft Vorbereitungen für einen neuen Zivildienst, sollte die Wehrpflicht wiedereingeführt werden. Das Familienministerium befragte 23 Verbände; 22 erklärten sich bereit, Ersatzdienstleistenden Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.
Die Bundesregierung bereitet die Wiedereinführung eines Zivildienstes vor. Das Familienministerium befragte 23 Verbände zu Kapazitäten; 22 sagten ihre Infrastruktur für Wehrersatzdienstleistende bereitstellen zu können. Pläne sollen nach Sommerpause vorgestellt werden.

Ab 15. Januar 2026 erhalten 18-Jährige in Deutschland einen Fragebogen des Bundesverteidigungsministeriums. Dies ist Teil des neuen Wehrdienstgesetzes und des Ziels, die Bundeswehr zur "konventionell stärksten Armee Europas" auszubauen.
Bei einer Veranstaltung zum Nationalen Veteranentag in Berlin wurde die Rede von Verteidigungsminister Boris Pistorius von etwa zwölf Demonstranten gestört. Diese trugen rot befleckte T-Shirts und forderten "Nie wieder Wehrpflicht". Pistorius reagierte gelassen und betonte das Recht auf Protest.
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen plant, die vereinfachten Aufnahmeregeln für ukrainische Kriegsflüchtlinge einzuschränken. Ziel ist, die Ukraine bei der Selbstverteidigung zu unterstützen. Ein Vorschlag zur Verlängerung des vorübergehenden Schutzes wird erwartet, wobei wehrfähige Männer möglicherweise anders behandelt werden.
Der Autor argumentiert, dass Deutschland statt einer Wiedereinführung der Wehrpflicht auf die Professionalisierung der Bundeswehr und die Entwicklung von "Skills" setzen sollte. "Klasse statt Masse" sei entscheidend für die Wehrfähigkeit, die durch Überzeugung und Freiwilligkeit statt Zwang entstehe. Die ältere Generation müsse den jungen Menschen die Verteidigungswürdigkeit des Landes aufzeigen.

Die Linksfraktion im Bundestag veranstaltete in Berlin ein Festival gegen die Wehrpflicht. Junge Menschen konnten sich über Kriegsdienstverweigerung informieren und beraten lassen. Eine Forsa-Umfrage zeigt breite Ablehnung eines Pflichtdienstes bei jungen Erwachsenen.

Die Linksfraktion im Bundestag veranstaltete in Berlin ein „Anti-Wehrpflicht-Festival“. Junge Menschen konnten sich über Kriegsdienstverweigerung informieren und beraten lassen. Eine Forsa-Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der jungen Erwachsenen die Wehrpflicht ablehnt.
Tausende ultraorthodoxe Juden protestierten in Israel gegen die Wehrpflicht, blockierten Straßen und Zugstrecken. Es kam zu Ausschreitungen mit der Polizei, die Wasserwerfer einsetzte. Ein 93-Jähriger wurde angefahren. Auslöser war die Festnahme von Wehrdienstverweigerern.

Die EU gewährt ukrainischen Männern im wehrpflichtigen Alter Schutz, die vor dem Kriegsdienst fliehen. Dies schwächt die Ukraine und untergräbt die Glaubwürdigkeit der EU. Deutschland drängt darauf, diesen Schutzstatus nicht über März 2027 hinaus zu verlängern.
EU-Innenminister diskutieren, wehrfähige ukrainische Männer vom automatischen Asylschutz auszuschließen. Deutschland will, dass Männer zwischen 23 und 60 Jahren ein reguläres Asylverfahren durchlaufen, während andere EU-Staaten zustimmen könnten. Der Schutzstatus für Ukrainer wurde bis März 2027 verlängert.
EU-Innenminister diskutieren, wehrfähige ukrainische Männer vom automatischen Asyl-Schutz auszuschließen. Deutschland will die Massenzustrom-Richtlinie verlängern, aber Männer zwischen 23 und 60 Jahren sollen ein individuelles Asylverfahren durchlaufen.

Verteidigungsminister Boris Pistorius steht wegen Pannen beim Wehrpflichtgesetz in der Kritik. Ein Gutachten wirft ihm Kompetenzüberschreitung bei der Aussetzung der Abmeldepflicht für Auslandsaufenthalte vor. Ein neues Gesetz soll Abhilfe schaffen, doch der Bundestag muss noch zustimmen.
Ein Streit über die Wehrpflicht ultraorthodoxer Juden setzt Israels Regierung unter Druck. Die Koalition könnte an der Forderung nach einer Dienstpflicht für religiöse Männer zerbrechen und Neuwahlen erzwingen.
Deutschland führt 2026 eine verpflichtende Musterung für 18-jährige Männer ein. Der Wehrdienst bleibt freiwillig, aber die Nichtbeantwortung des Onlinefragebogens kann ein Bußgeld nach sich ziehen. Junge Menschen äußern sich zu ihren Beweggründen und Bedenken.

Die Mietwucher-App der Linken, das Anti-»Kriegsdienst«-Portal des BSW: Parteien dienen sich mit ihren Angeboten als digitale Kümmerer an. Die Tools helfen mitunter tatsächlich, verfolgen aber noch einen anderen Zweck.

Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung in Deutschland steigt weiter. Im ersten Quartal 2026 stellten bereits 2656 Menschen einen Antrag, im gesamten Jahr 2025 waren es 3867. Hintergrund sind die angespannte Sicherheitslage und das zum 1. Januar in Kraft getretene Gesetz über den neuen Wehrdienst mit verpflichtender Musterung für junge Männer ab dem Jahrgang 2008. Verteidigungsminister Pistorius hält an dem Ziel von mindestens 260.000 aktiven Soldaten fest.

Die Zahl der Kriegsdienstverweigerungsanträge in Deutschland steigt weiter. Im ersten Quartal 2026 stellten 2.656 Menschen einen Antrag beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. 2025 waren es 3.867 Anträge im Gesamtjahr, 2024 insgesamt 2.998. Hintergrund ist das zum 1. Januar 2026 in Kraft getretene Gesetz über den neuen Wehrdienst mit verpflichtender Musterung für Männer ab Jahrgang 2008.

Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung in Deutschland steigt weiter. Im ersten Quartal 2026 stellten 2.656 Menschen einen Antrag beim BAFzA. 2025 waren es 3.867, 2024 insgesamt 2.998. Hintergrund ist das zum 1. Januar 2026 in Kraft getretene Gesetz über den neuen Wehrdienst mit verpflichtender Musterung für Männer ab Jahrgang 2008. Parallel widerrufen einige bereits erteilte Kriegsdienstverweigerungen – 233 Mal im Q1 2026, 781 Mal im gesamten Jahr 2025.

Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung in Deutschland steigt weiter. Im ersten Quartal 2026 stellten bereits 2656 Menschen einen Antrag, im gesamten Jahr 2025 waren es 3867. Damit könnte 2026 der höchste Stand seit Aussetzung der Wehrpflicht 2011 erreicht werden. Hintergrund sind die verpflichtende Musterung für junge Männer ab Jahrgang 2008 und das zum 1. Januar in Kraft getretene Gesetz über den neuen Wehrdienst. Parallel dazu widerrufen jedoch auch einige ihre bereits erfolgte Kriegsdienstverweigerung – 781 Mal im vergangenen Jahr, 233 Mal im ersten Quartal 2026.

Rüdiger Lucassen, verteidigungspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, ist mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten. Er kam damit einem drohenden Misstrauensantrag zuvor und nannte interne Spannungen sowie die Sorge um die Wahlergebnisse als Gründe.