KI-Figur Tilly Norwood soll Hauptrolle in neuem Film spielen
Eine KI-generierte Figur namens Tilly Norwood soll die Hauptrolle in einem neuen Filmprojekt spielen. Die Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA kritisiert das Vorhaben scharf.
Eine KI-generierte Figur namens Tilly Norwood soll die Hauptrolle in einem neuen Filmprojekt spielen. Die Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA kritisiert das Vorhaben scharf.

Axel Springer CEO Mathias Döpfner hat mit einem KI-generierten Kommentar zur Debatte um künstliche Intelligenz im Journalismus eine Diskussion angestoßen. Sein "Stunt" zeigt jedoch auch die Grenzen aktueller KI-Technologie und die Bedeutung der Autorschaft auf.
Ein KI-generiertes Bild eines Fußballfans, der Adolf Hitler ähnelt, hat bei der WM für Aufsehen gesorgt. Der betroffene Fan erstattete Anzeige in Deutschland und den USA.

Ein neuer KI-Detektor von Deezer ermöglicht es Nutzern kostenlos, den Anteil KI-generierter Songs in ihren Streaming-Playlists zu ermitteln. Das Tool soll faire Vergütung sicherstellen und rechtliche Risiken durch Gen-AI mindern.

KI-generierte Bücher, darunter ein Werk über die "Colonia Dignidad", überschwemmen den Markt. Ein Fall zeigt fragwürdige Verlage, Pseudonyme und inhaltliche Fehler, die auf KI-Erstellung hindeuten. Der Dienstleister epubli prüft solche Inhalte nicht.

Springer-Chef Mathias Döpfner verteidigt den Einsatz von KI im Journalismus und kritisiert die Depublizierung eines KI-verdächtigen F.A.Z.-Gastbeitrags. Er betont die Notwendigkeit, neue Technologien nicht vorschnell moralisch zu verurteilen.

Eine Woche nach dem tragischen Busunglück in Ampermoching, bei dem ein Kind starb, sind im Internet KI-generierte Fotos der Unfallstelle aufgetaucht. Der Bayerische Journalistenverband (BJV) kritisiert dies scharf als unseriös und als "Fake News".
KI-generierte Bilder des Holocaust werfen ethische Fragen auf. Während sie zur Kommerzialisierung des Gedenkens beitragen, warnt die EU vor unkennzeichneten Deepfakes. Institutionen sollen auf KI-Aufhübschungen verzichten, um die Erinnerung authentisch zu wahren.

Das EU-Parlament hat für ein Verbot von KI-Anwendungen zur Erstellung sexualisierter Deepfakes gestimmt. Das neue Gesetz zielt auf KI-Tools ab, die realistische Bilder von Intimbereichen oder sexuell eindeutigen Handlungen erzeugen können, schließt aber satirische Karikaturen aus. Anbieter von KI-Inhalten müssen ab Dezember 2026 KI-generierte Inhalte kennzeichnen.
Das EU-Parlament hat mit großer Mehrheit für ein Verbot von KI-Anwendungen zur Erstellung sexualisierter Deepfakes gestimmt. Das Verbot zielt auf KI-Tools ab, die realistische Bilder von Intimbereichen oder sexuell eindeutigen Handlungen erzeugen, insbesondere im Kontext von sexuellem Kindesmissbrauch. Satirische Karikaturen und nicht-einvernehmliche Bikini-Bilder sollen ausgenommen bleiben. Die formelle Zustimmung der EU-Staaten steht noch aus.
Mehrere deutsche Spitzenpolitiker, darunter Digitalminister Karsten Wildberger und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt, sind durch KI-generierte Reden aufgefallen. Recherchen legen nahe, dass Reden und Gastbeiträge von KI-Modellen wie ChatGPT verfasst wurden, was Fragen zur Demokratie aufwirft.

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) steht wegen der Nutzung von KI zur Erstellung von Reden und Gastbeiträgen in der Kritik. Ein Ministeriumssprecher bestätigte die Nutzung als Arbeitswerkzeug, um den Umgang mit KI in Deutschland zu lernen.

Axel Springer CEO Mathias Döpfner kritisiert die FAZ scharf, nachdem diese einen Gastbeitrag des Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt wegen KI-Nutzung und "Halluzinationen" gelöscht hat. Die FAZ kündigte an, künftig keine KI-generierten Originalbeiträge zu veröffentlichen.

Aldi warnt vor einem KI-generierten Deepfake-Video auf Instagram, das illegales Glücksspiel bewirbt. Das Video zeigt eine Kassiererin, die Kunden "Aldi Slots" empfiehlt. Der Discounter betont, keine Glücksspielangebote zu betreiben und meldet solche Betrugsmaschen.

Eine neue Plattform namens „Projekt Y“ plant, fast ausschließlich KI-generierte Nachrichten anzubieten, was in Dänemark für Aufregung sorgt. Investoren wie ein Rechtspopulist und öffentliche Förderung werfen Fragen auf, während die Regierung eine Regulierung plant, um „Roboterjournalismus“ zu verhindern.

Das Landgericht München hat entschieden, dass Google unmittelbar für Aussagen seiner KI-Übersicht in der Suche haften muss. Ein Verlag klagte erfolgreich gegen eine fälschliche Unterstellung unlauteren Geschäftsgebarens.

Das Landgericht München hat entschieden, dass Google unmittelbar für Aussagen seiner KI-Übersichten in der Suche haftet. Ein Verlag klagte erfolgreich, nachdem ihm in einem KI-Text unlauteres Geschäftsgebaren unterstellt wurde. Das Gericht stuft die KI-Zusammenfassung als eigenständigen Beitrag Googles ein.

Hessisches Innenministerium meldet steigende Zahlen an sexualisierten Deepfakes, die mit KI generiert werden. Täter nutzen öffentlich zugängliche Fotos, um sexualisierte Inhalte zu erstellen, was die Ermittlungen erschwert.
Hessen verzeichnet einen Anstieg von KI-generierten sexuellen Kinderdarstellungen. Innenminister Poseck kündigt Ausbau der Bekämpfungsstrukturen an, während Justizminister Heinz die IP-Adressenspeicherung fordert, um Ermittlungen zu ermöglichen.

Ein Meinungsbeitrag von zwei Ministerpräsidenten über mehr deutschsprachige Musik im Radio könnte von KI erstellt worden sein. Die Staatskanzleien räumen die Nutzung von KI-Werkzeugen ein, was Fragen zur Eigenständigkeit des Textes aufwirft.

Ein Meinungsbeitrag von zwei deutschen Ministerpräsidenten über die Förderung deutschsprachiger Musik könnte von KI erstellt worden sein. Die Staatskanzleien geben die Nutzung digitaler Werkzeuge zu, was Fragen zur Authentizität aufwirft.
Donald Trump hat den Comedian Stephen Colbert nach dessen letzter Late-Night-Show auf X und seiner eigenen Plattform verunglimpft. Er teilte einen KI-generierten Clip, der ihn zeigt, wie er Colbert in eine Mülltonne wirft. Der Beitrag wurde auch vom Account des Weißen Hauses geteilt.

Spotify ermöglicht Abonnenten die Erstellung von KI-generierten Cover und Remixen von Songs durch eine Vereinbarung mit der Universal Music Group

Ein versehentlich veröffentlichtes Source-Map-File bei Anthropic legte über eine halbe Million Zeilen Quellcode von Claude Code offen. Der Code, der zu rund 90 Prozent von der KI Claude selbst stammt, verbreitete sich rasch auf GitHub. Anthropic reagierte mit über 8.100 DMCA-Löschanträgen. Die Community konterte mit Claw-Code, einer Python-Neuimplementierung, die zum schnellstwachsenden Repository in der Geschichte von GitHub wurde. Der Fall wirft fundamentale Fragen zur Urheberschaft von KI-generiertem Code auf.