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RetourAndy Burnham: Hoffnungen und Skepsis um den vermutlichen nächsten Premierminister Großbritanniens
Andy Burnham: Hoffnungen und Skepsis um den vermutlichen nächsten Premierminister Großbritanniens
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Handelsblatt23/06/2026Politik1 min de lectureGermany

Andy Burnham: Hoffnungen und Skepsis um den vermutlichen nächsten Premierminister Großbritanniens

Nach Keir Starmers Rückzug gilt der ehemalige Bürgermeister von Manchester als Favorit für die Nachfolge

L'essentiel

  • Andy Burnham, ehemaliger Bürgermeister von Manchester, gilt als Favorit für die Nachfolge von Keir Starmer als Premierminister.
  • Viele Briten hoffen, dass er das Land aus seiner wirtschaftlichen und politischen Krise führen kann, andere skeptisch gesehen.

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London. „Er ist kein Messias!“, rief ein britischer Parlamentarier, als Andy Burnham am Montag seinen Eid als frisch gewählter Abgeordneter für Makerfield im Unterhaus ablegte. In diesem Zwischenruf steckt alles, was viele Briten von ihrem vermutlich nächsten Premierminister halten: die Hoffnung, dass der ehemalige Bürgermeister der nordenglischen Metropole Manchester das Königreich aus seiner wirtschaftlichen und politischen Dauerkrise führen kann. Und die Skepsis, dass Burnham dabei genauso scheitert wie seine sechs Vorgänger in den vergangenen zehn Jahren.

Nach dem lange erwarteten Rückzug von Keir Starmer als Regierungschef am Montag gilt der von seinen Fans auch „König des Nordens“ genannte Burnham als klarer Favorit für dessen Nachfolge. Ganz sicher kann der 56-Jährige aber noch nicht sein, dass er Mitte Juli zum neuen Premierminister „gekrönt“ wird. Bis zum 16. Juli könnte ein Gegenkandidat auftauchen, wenn er 81 Labour-Abgeordnete hinter sich bringt. Das gilt im Moment zwar als unwahrscheinlich, doch haben Starmers Kabinettschef Darren Jones und der ehemalige Staatssekretär für die britischen Streitkräfte, Al Carns, eine Kandidatur nicht ausgeschlossen. „Wir wollen erst sehen, welchen Plan Andy Burnham hat“, sagte Carns am Dienstag in London.

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This article was originally published by Handelsblatt.

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