Arbeitszeitbetrug: Eine verbreitete Praxis mit hohen Kosten
L'essentiel
- Eine Umfrage zeigt, dass 13 Prozent der deutschen Beschäftigten ihre Arbeitszeit regelmäßig falsch erfassen und drei Viertel private Dinge während der Arbeitszeit erledigen.
- Experten warnen vor enormen volkswirtschaftlichen Auswirkungen des Arbeitszeitbetrugs.
Résumé généré par IA
Pourquoi c'est important
Arbeitszeitbetrug, definiert als private Tätigkeiten während der Arbeitszeit, ist in Deutschland weit verbreitet. Eine Umfrage zeigt, dass ein signifikanter Anteil der Beschäftigten ihre Arbeitszeit nicht korrekt erfasst.
Berlin. Sie machen im Dienst ein Schläfchen, gehen heimlich einkaufen und ins Fitnessstudio oder kochen eine Bolognese – wenn Arbeitnehmer nur so tun, als würden sie arbeiten, in dieser Zeit aber etwas anders machen, dann handelt es sich um Arbeitszeitbetrug.
Das kommt in Deutschland gar nicht so selten vor. 13 Prozent von 1000 deutschen Beschäftigten gaben in einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Consumerfieldwork an, ihre Arbeitszeit regelmäßig nicht richtig zu erfassen. Und drei Viertel der Teilnehmer haben schon einmal etwas Privates erledigt, obwohl sie eigentlich hätten arbeiten müssen.
Dabei ist Arbeitszeitbetrug kein Kavaliersdelikt, „sondern hat enorme volkswirtschaftliche Auswirkungen“, sagt Sascha Stowasser. Er leitet das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (IFAA) und forscht seit vielen Jahren zu Veränderungen in der Berufswelt. „Fehlzeiten sind für Unternehmen sehr teuer.“
Questions ouvertes
- Welche Branchen sind besonders betroffen?
- Welche Maßnahmen ergreifen Unternehmen dagegen?
- Wie hat sich die Praxis über die Zeit entwickelt?






