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Bahnchefin Palla fordert bessere politische Rahmenbedingungen für Fernverkehr
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Die Zeit02.06.2026Business2 dk okumaGermany

Bahnchefin Palla fordert bessere politische Rahmenbedingungen für Fernverkehr

L'essentiel

  • Bahnchefin Evelyn Palla fordert angesichts der angekündigten Konkurrenz durch Italo bessere politische Rahmenbedingungen im Fernverkehr.
  • Sie warnt vor einem ungesteuerten Wettbewerb, der zu einem geringeren Angebot in der Fläche führen könnte.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

The Italian company Italo plans to enter the German long-distance rail market in 2028, prompting concerns from Deutsche Bahn about potential market disruptions and a reduction in services to less populated areas.

Taille de police

Angesichts drohender Konkurrenz im Fernverkehr hat Bahnchefin Evelyn Palla die Politik aufgerufen, bessere politische Rahmenbedingungen zu schaffen.

«Sonst droht ein ungesteuerter Wettbewerb, dessen Folgen sich am Ende womöglich für die Mehrheit negativ auswirken», sagte Palla vor Journalisten in Berlin.

Hintergrund ist die Ankündigung des italienischen Unternehmens Italo, ab 2028 in Deutschland Fernverkehrsfahrten anbieten zu wollen.

Das Unternehmen will dafür umfangreich in Züge investieren - aber auch eine gewisse Sicherheit haben, dass es lukrative Trassen bedienen darf.

Diese Trassen, also Streckenabschnitte zu einer bestimmten Zeit, vergibt die Bahn-Tochter InfraGo unter Aufsicht der Bundesnetzagentur.

Italo will zunächst die Strecken München-Frankfurt-Köln-Dortmund im Stundentakt und München-Berlin-Hamburg alle zwei Stunden fahren.

Das Unternehmen hätte gerne langfristige Verträge, solche sogenannten Rahmenverträge gibt es in Deutschland aber seit 2017 nicht mehr.

Trassen werden derzeit bei der jährlichen Fahrplanerstellung immer neu vergeben.

Darüber hinaus wollen die Italiener eine Gewährleistung, dass ein festgelegter Mindestanteil an Kapazitäten für neue Marktteilnehmer reserviert wird.

Mit beiden Anliegen hat sich Italo an die Bundesnetzagentur gewandt, eine Entscheidung steht noch aus.

Die Bahn betont seit Wochen, dass sie nichts gegen Wettbewerb habe, warnt aber davor, dass Fernverkehrsfahrten in die Fläche wegfallen könnten, wenn lukrative Trassen an Konkurrenten gehen.

«Wettbewerb ist eben auch kein Selbstzweck und wir müssen achtsam sein», sagte Bahnchefin Palla.

«Wir müssen achtsam sein, dass diese Vorteile auch wirklich bei allen Menschen in Deutschland ankommen und nicht nur bei einigen wenigen.

Bei einigen wenigen in den Metropolen, die heute bereits über ein sehr gutes Mobilitätsangebot verfügen.»

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • The Bundesnetzagentur will likely make a decision on Italo's requests regarding long-term contracts and capacity reservation.

    Probable · En quelques mois

  • Deutsche Bahn will continue to advocate for specific political framework changes to manage competition.

    Très probable · En quelques mois

Questions ouvertes

  • What will be the Bundesnetzagentur's decision regarding Italo's requests for long-term contracts and reserved capacity?
  • How will Deutsche Bahn adapt its strategy in response to the new competition?
  • What specific political framework changes is Deutsche Bahn advocating for?
  • Will Italo's entry lead to a significant decrease in service frequency in rural areas?

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This article was originally published by Die Zeit.

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