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Britische Regierung schlägt EU gemeinsamen Binnenmarkt für Waren vor
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Die Zeit23.05.2026Politique1 dk okumaGermany

Britische Regierung schlägt EU gemeinsamen Binnenmarkt für Waren vor

L'essentiel

  • Die britische Regierung hat der EU einen gemeinsamen Binnenmarkt für Waren vorgeschlagen, der jedoch auf Ablehnung stieß.
  • Die EU schlug stattdessen eine Zollunion oder den Europäischen Wirtschaftsraum vor, was jedoch die Akzeptanz der Personenfreizügigkeit erfordern würde.
  • Das Thema soll im Juli besprochen werden.

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Pourquoi c'est important

Die britische Regierung hat der EU einen gemeinsamen Binnenmarkt für Waren vorgeschlagen, der jedoch auf Ablehnung stieß. Die EU schlug stattdessen eine Zollunion oder den Europäischen Wirtschaftsraum vor, was jedoch die Akzeptanz der Personenfreizügigkeit erfordern würde. Das Thema soll im Juli besprochen werden.

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Die britische Regierung hat ​der Europäischen Union (EU) Medienberichten zufolge einen gemeinsamen Binnenmarkt für Waren vorgeschlagen. Dieser sei in Brüssel jedoch auf Ablehnung gestoßen, berichteten der Guardian und die BBC. ​Demnach habe die EU stattdessen vorgeschlagen, dass ⁠das Land einer Zollunion oder dem ​Europäischen Wirtschaftsraum beitreten solle. Beide Optionen setzten jedoch voraus, dass Premierminister ‌Keir Starmer ⁠seine Ablehnung der Personenfreizügigkeit ​für Arbeiter aufgibt.

Endgültig abgelehnt habe die EU den Vorschlag für einen Waren-Binnenmarkt jedoch nicht, schrieb der Guardian unter Berufung auf britische Regierungsvertreter. Das Thema soll demnach bei einem geplanten EU-Großbritannien-Gipfel im Juli besprochen werden.

Das britische Kabinettsbüro lehnte eine Stellungnahme zu den Berichten ab, teilte jedoch mit, die Regierung verhandle vor dem Gipfel über ein »ehrgeiziges Maßnahmenpaket«. Dazu gehörten Abkommen über ⁠den Handel mit ​Lebensmitteln und Getränken sowie über den Emissionshandel.

Möglicher Herausforderer Starmers will Rückkehr in die EU

Starmers Labour-Regierung thematisiert zunehmend ‌die wirtschaftlichen Kosten des ‌Brexits, also des Austritts Großbritanniens aus der EU. Finanzministerin Rachel Reeves hatte im März ​gesagt, die Regierung sei bereit, sich an viele EU-Vorschriften anzupassen, um Handelshemmnisse abzubauen. Die britischen Wähler hatten ​im Juni 2016 für den Brexit gestimmt.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Diskussion über Handelsabkommen und Binnenmarkt beim EU-Großbritannien-Gipfel im Juli.

    Très probable · En quelques jours

Questions ouvertes

  • Wird die britische Regierung ihre Haltung zur Personenfreizügigkeit ändern?
  • Welche konkreten Abkommen werden beim EU-Großbritannien-Gipfel im Juli erzielt?
  • Wie werden die britischen Wähler auf weitere Zugeständnisse reagieren?

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This article was originally published by Die Zeit.

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