Bundestag beschließt neues Förderkonzept für klimafreundliche Heizungen
L'essentiel
- Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat ein neues Förderkonzept für klimafreundliche Heizungen beschlossen.
- Die maximal förderfähigen Kosten sinken, der Einkommensbonus steigt für Geringverdiener.
- Kritiker sprechen von Kürzungen.
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Pourquoi c'est important
Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat ein neues Förderkonzept für den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen beschlossen, das die maximal förderfähigen Kosten senkt, aber Boni für Geringverdiener erhöht.
Berlin. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat am Mittwoch ein neues Förderkonzept für den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen wie Wärmepumpen beschlossen. Die maximal förderfähigen Kosten werden damit von 30.000 auf 28.000 Euro gesenkt und dann in Stufen weiter verringert. Auch der Bonus für einen besonders schnellen Heizungstausch wird schrittweise abgesenkt.
Zugleich wird die Förderung stärker nach Einkommen gestaffelt: Für selbstnutzende Eigentümer mit einem Haushaltseinkommen von bis zu 30.000 Euro steigt der Einkommensbonus auf 40 Prozent. Für Sanierungen an der Gebäudehülle ist ein zusätzlicher Fünf-Prozent-Bonus für besonders ineffiziente Gebäude vorgesehen.
Der CDU-Abgeordnete Thomas Bareiß sprach von einer „verlässlichen, sozial ausgewogenen und zielgerichteten Unterstützung“. Der SPD-Politiker Daniel Walter erklärte, in Zeiten der Haushaltskonsolidierung sei die weitere Förderung auf hohem Niveau ein wichtiges Signal: „Dabei werden besonders Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen beim Heizungstausch stärker unterstützt.“ Die Grünen-Abgeordnete Katrin Uhlig warf der Regierung dagegen „politisch gewollte Kürzungen“ vor, die zu „weniger Investitionen und weniger Klimaschutz“ führten.
Questions ouvertes
- Wie wirken sich die Kürzungen auf die Investitionsbereitschaft aus?
- Wird das neue Konzept die Klimaziele erreichen?




